Letzte Aktualisierung 31. Dezember 2021

Es gibt Menschen, die finden einen Jahresrückblick sinnlos. Sie sind der Meinung, dass es keinen Sinn macht zurück zu blicken, denn die Vergangenheit kann man eh nicht mehr verändern und es gilt nach Vorne zu schauen. Ja, das stimmt: Die Vergangenheit können wir nicht verändern und das Leben findet JETZT statt. Ich liebe den Jahresrückblick! Mit einer positiven Brille auf der Nase und einem guten Gefühl im Herz schaue ich auf das was war und finde so viel Gutes darin. Im Jahresrückblick 2020 war es „Das Gute im Schlechten sehen“. Das Leben ist immer wieder eine Abfolge von schönen Erlebnissen, besonderen Momenten und Herausforderungen und in allem sind wir als Mensch mittendrin. Und zum Ende dieses Jahres kam mir plötzlich in den Sinn: „Dieses Jahr war für mich ein Kurs im Wundern“. Was ich in diesem Kurs gelernt habe, das erfährst du in diesem Jahresrückblick 2021. Ich lade dich ein, Teil meines Jahres zu werden – Sandra als Coach und Sandra ganz privat. Los geht’s:

Was habe ich mir für 2021 vorgenommen und was ist daraus geworden?

Ich kann kaum glauben, dass ich das jetzt wirklich hier schreibe… Ich hatte mir 2021 erst mal „nichts“ vorgenommen. Wie in den ersten Jahren meiner Selbständigkeit, saß ich auch im Januar 2021 mit meiner Tandempartnerin und Businessfreundin Silke zusammen und wir unterstützten uns bei der Zielformulierung für das neue Geschäftsjahr. Noch nie zuvor hat sich das für mich so zäh angefühlt wie an diesem Tag. Ganz leicht war mein erstes und oberstes Ziel zu formulieren. Es lautet immer:

Ich bin gesund.

Und die nächste Frage, die ich für jedes Ziel formuliere lautet immer (so als würde ich zurück blicken wenn ich das Ziel schon erreicht habe): Was musste ich tun, um dieses Ziel zu erreichen? Daraus kann ich dann To-Do’s ableiten. Wenn ich heute auf meine Worte vom Januar 2021 schaue, dann schmunzle ich. Kaum etwas davon habe ich getan. Und? Ich bin gesund. Es geht mir sehr gut.

Mein zweites Ziel, das ich formuliert hatte war:

Mein Business fühlt sich leicht an und macht Spaß.
Ja! So leicht wie in diesem Jahr hatte es sich bisher nicht angefühlt. Ohne es zu überprüfen – ein Blick in meine BWA (Betriebswirtschaftliche Aufstellung) hätte gereicht – bin ich davon ausgegangen, dass mein Umsatz zum Vorjahr stagniert. Stillstand. „Gefühlt“ habe ich auch nicht viel dafür getan. Mal abgesehen davon, dass mein Gefühl mich getäuscht hat und die BWA das Gegenteil beweist, ist mir Ende des Jahres klargeworden, dass sich unternehmerisches Wachstum nicht nur auf die Umsatzzahlen bezieht. Gerade und insbesondere bei EinzelunternehmerInnen, wie ich eine bin. Inneres Wachstum war in diesem Jahr großgeschrieben. Zeigt sich das immer auch im Außen? Ja und Nein. In diesem Jahr bin ich innerlich sowas von zur Ruhe gekommen, so dass ganz viel von anstrengender Lebenszeit abgefallen ist. Das hat mich in vielerlei Hinsicht „ruhen lassen“. Im Außen zeigte es sich, dass im Laufe des Jahres in meinem Blog, den Raus-aus-dem-Stress-IMPULSEN und auf Social Media auch Ruhe eingekehrt ist. Es gab eine längere Phase nichts Neues zu lesen oder zu sehen. In dieser inneren Ruhe entstand ein neuer Raum von Kreativität. Raum für Ideen. Raum für eine Richtung. Ist das im Außen sichtbar? So langsam. Das ein oder andere zeigte sich in den vergangenen Wochen. Eins davon kannst du weiter unten nachlesen.

Mein Umsatzziel habe ich nicht erreicht. Und damit bin ich voll okay. Wir sind im zweiten Pandemie-Jahr. Davor habe ich mit Seminaren und Workshops das meiste Geld verdient und die Einzelcoachings liefen eher so mit. Mein Wunsch und auch mein Ziel war schon vor der Pandemie, dass es umgekehrt laufen soll. Und plötzlich war da ab März 2020 ganz viel Zeit (alle Seminare wurden abgesagt) und diese Chance habe ich genutzt.

Das macht mich glücklich und ich weiß, so kann es weitergehen.

Unternehmerisches Wachstum bezieht sich nicht nur auf die Umsatzzahlen. Dieses, mein Jahr 2021, beschreibe ich mit drei Worten:

Wachstum, Transformation und Wunder.

Äußeres Wachstum kannst du planen. Inneres Wachstum kannst du anstreben. Echte Transformation, wie ich sie in diesem Jahr erlebt habe, und deren Auswirkungen ich fast täglich in mir spüre und die Resultate im Außen sehe… das kannst du nicht planen. Das fühlt sich an wie ein Wunder. Kannst du Wunder planen? Nein. Kannst du Wunder voraussehen? Nein. Und doch gibt es sie. Ich wundere mich über all die Dinge und Beziehungen, die sich so wundervoll in meinem Leben verändert haben. Die Beziehung zu mir selbst und zu den Menschen in meinem privaten und beruflichen Leben. Ich staune immer wieder, wie sich mein Leben heute anfühlt: leicht, freudig, lustig, schön.


Und jetzt nehme ich dich mit durch mein Jahr. Bist du bereit? Los geht es damit:

Ein Vater-Tochter-Projekt mit Spende an das Kinderhospiz- und Palliativ-Team Saar

Jahresrückblick 2021: Spendenprojekt

Im Advent 2020 habe ich einen Online-Adventsmarkt ins Leben gerufen. Als im Vorjahr die Idee für einen Adventsmarkt in meinem Garten entstand und ich in Gedanken schon alles gemütlich, leuchtend und duftend vor mir sah, war von Pandemie und Lockdown noch keine Rede… Und dann: „Adventsmarkt geht nicht! Gibt’s nicht“. Also wurde unser Wohn-/Esszimmer während der gesamten Adventszeit zum Marktplatz. Warum mir da so wichtig war? Nun, da waren zwei Themen miteinander verknüpft, die mein Herz berührten. Das erste: Mein Vater hat in den vergangenen Monaten wunderschöne Holz-Objekte in seiner Mini-Werkstatt gezaubert und wir hatten die Idee diese auf Spendenbasis zu verkaufen und den gesamten Erlös an das Kinderhospiz- und Palliativteam Saar e. V. zu spenden. Allein diese beiden Tatsachen berührten mein Herz und sollten auch wirklich umgesetzt werden. Und so war es dann auch.

Die Bäumchen, Sterne, Herzen, kunstvolle Baumstamm-Scheiben, Skulpturen und einiges mehr wurden von mir aufgebaut (4 Wochen lang gab es kein Essen an unserem Esszimmer-Tisch) und alles von mir fotografiert. Dann packte ich alles auf meine Webseite und machten den Adventsmarkt in den Sozialen Medien bekannt.

Und dann geschah etwas Wundervolles:

Zahlreiche Online-Bestellungen einerseits und zahlreiche Besuche andererseits. Die Besuche funktionierten unter Corona-Bedingungen nur per Terminvergabe, so dass immer nur eine Person ins Haus kam. Ich lernte in diesem Advent nicht nur sämtliche Paketgrößen und Portos von DHL kennen sondern auch eine Nachbarin aus der Straße, die ich in 18 Jahren noch nicht kennengelernt habe – das war sehr lustig und auch sehr bereichernd.

Die anhaltenden Lockdowns führten letztlich dazu, dass wir – mein Vater und ich – erst im April diesen Jahres die Spende an das Team vom Hospiz- und Palliativteam überreichen konnten.

Wir sind sehr stolz, dass wir mit allen Menschen, die mitgemacht haben, eine Spende in Höhe von 860 Euro übergeben konnten.

Jahresrückblick 2021: Spendenscheck
Jahresrückblick 2021: Spendenübergabe Kinderhospiz- und Palliativteam Saar

Und an dieser Stelle möchte ich nicht unerwähnt lassen, wie wichtig die Arbeit dieser Einrichtung ist. Jeder der/die ein gesundes Kind in seinem Leben hat ist dankbar dafür – das weiß ich. Und wir haben keine Vorstellung davon, wie es den Familien geht, die sich um ihr krankes Kind kümmern. Auch für die Geschwisterkinder ist das eine große Herausforderung in ihrem jungen Leben. Die Kinderkrankenschwestern und -pfleger vom Kinderhospiz- und Palliativteam sind eine unglaublich wichtige Hilfe für diese Familien. Als ehemalige Kinderkrankenschwester kann ich mich ansatzweise in die Familien hineinfühlen und das war der Grund, weshalb ich diese Einrichtung unterstützen wollte und es auch weiterhin tun werde.

Transformatives Coaching – Was ist DAS denn jetzt?

Transformation ist im 21. Jahrhundert ja in aller Munde. Digitalisierung und Industrie 4.0… und Coaching jetzt auch? Ich selbst empfand das Wort schon etwas verbraucht und vielleicht auch als „hype“ als ich im September 2020 mit dem Coach-Training „Transformative Coaching“ gestartet bin. Ich wusste: Dort gibt es für mich etwas neues zu sehen. WAS das sein wird, das wusste ich nicht. Es zog mich einfach hin. Von September 2020 bis Mai 2021 fand diese Ausbildung statt. Nach über 30 Coachings mit Klienten, Coachings für mich selbst, zwei Supervisionen, sechs Accountability-Wochen, einem Life-Coaching (als Prüfung) und einer kreativen Abschlussarbeit erhielt ich das Zertifikat.

Jahresrückblick 2021: Transformative Coach Zertifikat
Certified Transformative Coach

Und weil dieser Weg mit Lea und Shailia so wertvoll war, bin ich im September 2021 in den „Advanced Track“ des Transformative Coach Trainings eingestiegen. Weitere neun Monate vertiefe ich das Transformative Coaching durch intensive Supervision und Vertiefung des Verständnisses mit internationalen Mentoren.

Und dann erlebte ich sozusagen an eigenem Leib, was Transformation wirklich ist. Mein ganzes Jahr war Transformation. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass sich mein Inneres umbaut und formulierte diesen Zustand in einem Facebook-Video so: „Wegen Umbau geschlossen“. Es war dieses wundern was sich in meinem Inneren und somit auch im Äußeren veränderte. Ich fühlte mich wie in einem Rohbau der jetzt fertig gestellt wird, in dem ich neue Tapeten anbringe, schöne Möbel einräume und nach und nach Kisten auspacke und die Gelegenheit nutze um auszumisten. Und wenn der Umbau geschafft ist, dann fühlt man sich in der Regel sehr wohl in den neuen Wänden. Man hat es sich ja gemütlich gemacht und alles glänzt in einem neuen Licht. Kurz: Ich bin zu Hause angekommen. Bei mir. Es geht mir sehr gut.

Seit Mai 2021 bin ich „Certified Transformative Coach“ und mein Job macht mir noch mehr Freude wie zuvor eh schon. Ich bin im „Dienst für den Menschen“ und das mit all meiner Liebe. Klingt das geschwollen für dich? Nun – ich meine es total echt. Ich kann nichts dafür, dass diese Worte aus mir herauskommen… es ist so.

Klarheit auf ganzer Linie und in verschiedenen Formen

Zu Beginn meiner Selbständigkeit hörte ich mich in Gedanken oft selbst sagen „Du immer mit deiner Klarheit“… Meine Gedanken meinten damit mich… In sämtlichen Texten die ich geschrieben habe (im Blog, im Newsletter, auf Facebook oder Instagram) vermied ich das Wort „Klarheit“. Ich dachte lange Zeit, das sei so eine typische Coach-Sprache. Und erst in diesem Jahr habe ich bemerkt, dass es die Interessenten die sich bei mir melden sind und meine Kunden, die tatsächlich von Klarheit sprechen – die sie sich wünschen oder bereits im Kennenlerngespräch mit mir gefunden haben.

Jahresrückblick 2021: Klarheitsgespräch Sandra Liane Braun

Witzigerweise habe ich selbst in diesem Jahr auch zu ganz viel Klarheit gefunden – durch die Ausbildung Transformative Coaching und die damit verbundenen Coachings die ich selbst genießen konnte. So kam es dann, dass aus meinem Kennenlerngespräch das Klarheitsgespräch wurde.

Kurz darauf eröffnete ich die Facebook-Gruppe „Café Klarheit“ und gab dort zu Anfang regelmäßig Impulse in Form von Videos. Mir war auch zu Beginn schon klar, dass ich mir mit dieser Facebook-Gruppe keinen Stress machen möchte und ich dort nur dann bin, wenn ich das Gefühl habe dass es etwas für die Menschen zu sagen gibt. Es ist ruhig dort. Mir ist noch nicht klar, wie es mit dieser Gruppe weitergeht. Eilt ja nicht.

Mit mehr Klarheit sind in diesem Jahr auch mal kleine Aktionen entstanden, wie zum Beispiel das „Sommer-Special“ – ein Sommer-Coaching-Angebot weil der Sommer als dieser kaum erkennbar war. Das Angebot haben nur ehemalige Kunden, Abonnenten der „Raus-aus-dem-Stress-IMPULSE“ und Menschen in meiner WhatsApp-Kontaktliste erhalten. War ja ein „Special“ :-)

Und so lasen auch die Abonennten meiner „Raus-aus-dem-Stress IMPULSE“

Die Gedankensortiererin verabschiedet sich

Die Gedankensortiererin war im Prinzip mein „Markenname“ und viele Menschen riefen mich auch genau deshalb an: Ich brauche mal jemand, der mir meine Gedanken sortiert. Oh ja: Das hilft! Auf den ersten Blick. Und es hat sich auch nichts daran geändert, dass meine Klienten schon aus dem ersten Gespräch sortierter rausgehen und einen klareren Blick auf ihre Situation haben. Gleichzeitig bewege ich mich mittlerweile immer weniger mit meinen Klienten in den Gedanken. Und immer weniger in den Inhalten der Gedanken. Heute richte ich mit meinen Klienten den Blick auf etwas, das darüber liegt – über dem Ego, das uns häufig erschöpft. Ich zeige auf das, was uns Menschen in seiner Natur ausmacht. Auf das wie wir alle „funktionieren“, auf das, was alles in uns steckt. Raus aus dem Kopf, rein ins Gefühl. Und zwar in ein Gutes!

Im Laufe meiner eigenen Transformation spürte ich, dass ich keine Gedanken mehr sortieren möchte (was stark ins Analysieren geht und häufig auch zu Stagnation führt) sondern mit meinen Kunden IHR LEBEN entdecken möchte – und es auch tue! Da ich selbst gerade mein Leben neu entdeckt habe möchte ich im Transformativen Coaching auch für dich Lebensentdeckerin sein. By the way: Wenn wir zusammen arbeiten, empfindest du trotzdem noch deine Gedanken sortiert und noch besser: Du weißt, wie du in Zukunft das Gedankenkarussell wirklich stoppen kannst.

Auch meine Website hat sich 2021 wieder etwas verändert

Am Anfang des Jahres stand auf der Startseite noch:

„Hier findest du meine Angebote für Angestellte oder Selbständige sowie Unternehmen.“

Heute findest du diesen Satz und im Besonderen die Seite „Für Unternehmen“ nicht mehr. Zu Beginn meiner Selbständigkeit wollte ich für Unternehmen arbeiten – als Trainerin und Coach. Drei Jahre habe ich zusammen mit meinen Partnern von WTM Management Consulting (insbesondere für zwei) Konzerne gearbeitet und zahlreiche Seminare geleitet. Dann kam die Pandemie und zuerst war alles auf Null. An meiner Partnerschaft hat sich dadurch nichts geändert – außer die Anzahl der Aufträge.

In verschiedenen Organisationen habe ich Vorträge und Workshops gehalten und das wollte ich für diese Zielgruppe auf meiner Homepage sichtbar machen. Schon lange hat sich dieser Part meiner Website wie ein „kratzender Wollpulli“ angefühlt. Meine Gedanken haben trotzdem daran festgehalten, schließlich könnte ja ein lukrativer Auftrag darüber zustande kommen. Ist er nicht. Und wäre er auch nie, denn wenn dein Inneres längst Bescheid weiß, nämlich dass du mit Einzelpersonen arbeiten möchtest, dann braucht auch das Ego daran nicht festzuhalten. Mitte des Jahres habe ich die Seite für Unternehmen abgeschaltet und damit habe ich nicht nur mir selbst ein Commitment gegeben sondern auch den Menschen, die meine Webseite besuchen. Die Menschen, die ich mir wünsche und genau die sehen, dass ich für sie da bin. Und zwar nur für sie.

Heißt das, das ich gar nicht mehr für Unternehmen arbeiten möchte? Doch. Ich mache gerne Trainings, halte Vorträge und mache Workshops in Organisationen und Unternehmen. Ein Widerspruch? Nein, denn es muss nicht jede Woche sein und dafür muss ich auch keine Werbung mehr machen. Wenn du also für eine Organisation oder ein Unternehmen anfragen möchtest, mache das gerne. Je nach Umfang sage ich möglicherweise „ja“.

Auch die Über mich Seite hat sich verändert… logisch. Wenn sich in mir selbst so viel neu formiert, dann ist diese Über mich Seite so ziemlich das Erste, was ich im Außen anpassen muss. Und das war nicht nur ein kratziger Wollpulli, der war auch noch zu klein, zu eng und abgetragen.

Du findest seit ein paar Monaten ein neues Video auf dieser Seite in dem ich Über mich und auch über dich spreche und du ein erstes Gefühl für den Mensch Sandra bekommst.

Jahresrückblick 2021: Video "Über mich"
Video „Über mich“ – und auch über dich

Zu Gast bei feinen Kolleginnen: Kooperationen

  • Im Juni lud Catrin Grobbin mich zu ihrem Podcast „Weniger aufschieben – entspannter leben“ ein und sie fragte mich nach meinen besten Tipps zur Stressprävention.
  • Silvia Berft – eine der Herausgeberinnen des MOCCA-Magazins – fragte mich, ob ich für sie einen Artikel schreiben würde. Das Magazin ist „Das Magazin für Frauen und Männer in der Lebensmitte, die sich gern inspirieren lassen: Ratgeber Gesundheit, Lifestyle und erprobte Produkte. Mit Experten-Tipps, Erfahrungsberichten, Produkttrends und vielem mehr.“ Nicht nur, dass ich mit 45 Jahren selbst in der Mitte meines Lebens stehe, in den vergangenen Jahren hielt ich für einen großen Konzern ganz häufig den dreitägigen Workshop „Berufliche Orientierung in der Lebensmitte“ und somit hatte ich direkt zahlreiche Ideen für diesen Artikel. Hier findest du ihn: Ankommen in der Lebensmitte: Zu schön um wahr zu sein?
  • Und weil Silvia Berft und ich uns beide mit dem Thema Stressreduktion beschäftigen und sie zudem (u. a.) Ernährungsberaterin ist, schrieb sie auch für meinen Blog einen wichtigen Artikel – vielleicht für manche gestresste Menschen ein Augenöffner: Reizdarm – Aufruhr im Bauch bei Stress.
  • Birgit Schultz – Gründerin und Inhaberin von „Marketing-Zauber“ lud mich im Sommer zu ihrer Freitag-Interview Video-Reihe ein und hier sprachen wir über mein Buch, über Freizeitstress und wie meine Kunden zu mir finden. Birgit sagte es ganz treffend und mit einem zwinkernden Auge: „Sandra, du gehst ja nicht aktiv auf die Menschen zu und sagst ‚du siehst mir nach Burnout aus, komm mal zu mir‘!“ – damit hat sie natürlich Recht und die Vorstellung, das so zu machen, brachte mich in diesem Moment wirklich zum Lachen.
  • Im September war ich dann zum zweiten Mal bei Catrin Grobbins „Anti-Aufschiebe-Tag“ als Expertin eingeladen. In meinem Video spreche ich über Gründe fürs Aufschieben & 3 Ideen wie es leichter werden kann.
  • Zum Abschluss des Jahres fragte mich dann noch Michaela Thiede, ob ich einen Beitrag zum Adventskalender für die Seele beisteuern möchte. Das habe ich sehr gerne getan. Auch wenn der Advent vorbei ist: Die Beiträge darin sind wirklich für die Seele und alle sehens- oder lesenswert. Wenn du dir jetzt zum Jahreswechsel etwas Gutes tun möchtest, klick dich doch mal durch die Türchen bei Michaela. Mein Beitrag versteckte sich hinter dem zweiten Türchen – hier kannst du dir das Video anschauen: Wie ich zu mir und ins Hier und Jetzt fand

Ich bin jetzt Ausbildungsbetrieb

Vor meiner Selbständigkeit war ich in all meinen Berufen und in allen Jobs auch sogenannte „nebenamtliche Ausbilderin“. Es hat mir immer große Freude gemacht Auszubildende beim Lernen zu begleiten. In meinem Praxis-Studium zur Berufspädagogin war die Erstausbildung ein umfangreicher Part. Und so ergab es sich aus einem verrückten Zufall, dass da (bildlich gesprochen) ein Umschüler zum ‚Kaufmann im eCommerce‘ vor meiner Tür stand. Ich stellte fest, dass ich sehr viele der Ausbildungsinhalte vermitteln kann und beantragte bei der IHK des Saarlandes die „Zuerkennung der fachlichen Eignung zum Ausbilden“. Dass ich alle fachlichen Voraussetzungen (nach Berufsbildungsgesetz) hatte, das wusste ich. Nach einer Prüfung meiner Organisation – vor Ort in meinem Büro – wurde mir diese Eignung anerkannt. Aufgrund meiner „Betriebsgröße“ – Ein-Frau-Betrieb ;-) – erachten wir (IHK und ich) es einstimmig als sinnvoll, dass sich diese Eignung auf Block-Praktika für Umschüler bezieht, nicht auf die vollständige Ausbildungszeit von drei Jahren.

Ich freue mich schon riesig wenn der erste Umschüler im Februar 2022 bei mir einsteigt.

Als ich wie selbstverständlich und voller Freude diesem Zufall gefolgt bin ist mir bewusst geworden, dass ich im Herzen wohl doch auch Ausbilderin geblieben bin.

Im Sommer meldete sich dann meine innere Stimme folgendermaßen:

„Ach… es wäre echt schön, wenn ich auch mal wieder mit Studenten zusammen arbeiten könnte…“ Denn in meinen Jahren in der Stahlindustrie hatte ich immer auch Studenten in ihren Praktika, bei Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten begleitet. Dabei sind einige Freundschaften entstanden. Und als mir der Gedanke in den Sinn kam und ich überlegte, wie ich das denn forcieren könnte, kam ein zweiter innerer Impuls und der sagte: „Warte mal ab… mach‘ da jetzt mal nichts… wenn es so sein soll, dann wird schon ein*e Student*in vor deiner Tür stehen.“ Tja… was soll ich sagen… Wenige Wochen danach rief er an und bewarb sich bei mir für ein Praktikum. Und nochmal Grund zur Vorfreude: Im Juli 2022 beginnt ein Student der Psychologie sein Praktikum bei mir.

Wer braucht in Lockdown-Jahren noch Flyer oder Visitenkarten?

Ganz kurz vorm ersten Lockdown im März 2020 war ich gerade dabei neue Flyer und Visitenkarten zu gestalten. „Irgendetwas“ lies mich nicht weiter machen. Es könnte die fehlende Motivation gewesen sein, denn ich konnte ja nirgendwo hin um diese auszulegen. Und so kam es, dass ich diesen Sommer eine Postkarte gestaltet habe, die ich persönlich jetzt gerade viel schöner finde als Flyer und Visitenkarten.

Jahresrückblick 2021: Postkarte "Raus aus dem Stress, rein ins Leben"
Jahresrückblick 2021: Postkarte "Raus aus dem Stress, rein ins Leben"
FreeCards

Präsenz-Seminartage – So etwas gibt es noch?

Mehr oder weniger. Unter strengen Hygieneregeln, Raumgrößen, Abstandsregeln und Teilnehmerzahl haben sich einige Unternehmen und Organisationen ins Zeug gelegt um ihren Mitarbeitenden und ihren Kunden Präsenzseminare zu ermöglichen. Ich hielt Workshops und Seminare für zwei Unternehmen (im Auftrag für meine Partner von WTM Management Consulting) und für meine Kunden, wie die Ministerien des Saarlandes, für die IHK des Saarlandes und einen Vortrag für die HWK des Saarlandes.

Meine mittlerweile 4-jährige Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit im Saarland und in Trier hat sich von Präsenz in Online umgewandelt. Meinen Vortrag „Vorstellungsgespräch – gekonnt überzeugen und verhandeln“ habe ich nicht nur von Präsenz in Online umgewandelt sondern auch, auf Wunsch der Arbeitsagentur, um das „digitale Vorstellungsgespräch“ erweitert. Spätestens seit der Pandemie werden Vorstellungsgespräche immer häufiger virtuell durchgeführt.

Was entsteht, wenn Sandra keine smarten Ziele formuliert…

Live-Online-Kurs „Was will ich wirklich im Leben?“

2020 habe ich das Buch „Was will ich wirklich im Leben – 30 Mutmach-Geschichten für dich“ veröffentlicht. Schon im Januar 2021 zeigte sich mir, dass ich ein Gruppen-Coaching-Programm anbieten möchte. Bei meiner persönlichen Sortierung in diesem Jahr habe ich aber auch bemerkt, dass da zunächst etwas anderes das Licht der Welt erblicken möchte. Und plötzlich zeigte sich mir auf leichte Art und Weise, dass es ein Live-Online-Kurs sein wird und dass ich meine Kollegin Marlene Fuchs dabei haben möchte. Ich hatte einfach Lust darauf mit ihr gemeinsam etwas zu machen und dann passten alle Puzzle-Teile zusammen:

Wenn du dich in deiner Haut nicht so recht wohl fühlst, du es aber nicht so richtig greifen kannst was es ist, oder du siehst ganz genau was dich anstrengt und stresst. Wenn du dir im Grunde genommen die Frage stellst: Was will ICH überhaupt? Was will ICH wirklich? Und wie finde ich das heraus? Dann ist dieser Kurs vielleicht etwas für dich.

Im Live-Online-Kurs zapfen wir gemeinsam deine Weisheit an. Dein tiefes inneres Wissen. Deine Intuition. Zusammen entrümpeln wir deinen Rucksack von „Was ich noch alles tun muss, bevor ich das tu, was ich wirklich möchte…“ damit du ein Gespür dafür bekommst, was es ist, was du wirklich willst. Damit deine Abenteuerlust geweckt wird und du Freude im Tun findest und Lebensfreude spüren kannst.

Der Kurs dauert 6 Wochen und startet schon am 6. Januar 2022.

Alle Infos zum Kurs findest du hier: Live-Online-Kurs „Was will ich wirklich im Leben?“


Meine liebsten eigenen Blogartikel 2021

Warum Persönlichkeitsentwicklung (in meinen Augen) von gestern ist

Jahresrückblick 2021: Persönlichkeitsentwicklung
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Ein vielleicht provokanter Titel – was für gewöhnlich gar nicht so mein Stil ist. Und genauso habe ich es damals empfunden, als ich diesen sehr persönlichen Artikel geschrieben habe. Ich bin gerade selbst  in einer Coaching-Phase und in der Hälfte meiner zweiten Coach-Ausbildung, als ich in vielerlei Hinsichten regelrecht „erwachte“, Dinge neu zu sehen begann, Aha-Momente und Einsichten sammelte die mich mehr und mehr zu mir selbst führten.

Wie du zu dir selbst findest und das Leben zu lieben beginnst

Jahresrückblick 2021: Leben lieben
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Dieser Artikel ist einer Kundin gewidmet. Es war für mich so wundervoll und berührend, wie in ihrem Leben und ihrem Sein ein „Shift“ stattgefunden hat. Die Veränderung sehen zu können: Am Tag als sie zum ersten Mal zu mir kam und wie sie nach sechs Monaten wieder gegangen ist… Sie entdeckte die Liebe neu, fand Selbstvertrauen und Mut. Sie hatte mich nach unserem letzten Gespräch so inspiriert, dass dieser Artikel daraus entstanden ist (dem sie natürlich zugestimmt hat).

Wie eine neue Sicht auf das Menschsein mein Leben verändert hat

Jahresrückblick 2021: Menschsein, Leben, Weisheit
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Diesen Artikel mag ich deshalb so gerne, weil ich ihn geschrieben habe nachdem ich klar und deutlich gesehen habe, was sich in meinem eigenen Leben so wundervoll verändert hat, seit ich das Verständnis der sogenannten „Drei Prinzipien“ entdeckt habe. Endlich hat sich echt und tief in mir etwas transformiert und durch das Transformative Coaching, kann ich auch den Menschen zu mir kommen anders dienen.


2021 in Zahlen – wer’s mag…

  • 581 Menschen haben in den letzten 28 Tagen meine Webseite besucht.
  • 177 Menschen lesen aktuell die „Raus-aus-dem-Stress IMPULSE“.
  • 388 Menschen gefällt meine Facebook-Seite, 421 Personen haben sie abonniert.
  • 551 Menschen folgen mir bei Instagram.
  • 9 Seminartage darf ich in diesem Jahr verbuchen. In meinem besten Jahr 2019 war das durchschnittlich die Anzahl in einem Monat.

Dinge, die kein Mensch wissen muss…

2019 ist mein Auto 10.531 Dienst-Kilometer gefahren… 2020 waren es noch nicht einmal 1.000 km. Und 2021 immerhin 5.000 km. Warum ich das erwähne? Der Kilometerstand meines Autos deutet in meinem Fall auch auf die Anzahl von Seminaren (siehe oben).

2019 und 2020 konnte ich noch Zahlen zu meinen gelaufenen Schritten und Kilometern verraten… was soll ich dir sagen… 2021 steht definitiv auch nicht unter dem Motto „Bewegung“. Das Laufen ist in den Hintergrund gerückt. Spazieren bin ich viel weniger gegangen. Dafür bin ich – zumindest in unseren Urlauben – viel Rad gefahren. Erstmals habe ich die 30 km Marke wieder geknackt… als ehemalige Radsportlerin und Triathletin muss selbst ich über diese Zahl schmunzeln, denn ich war diejenige, die früher jedes Wochenende 60 km geradelt ist (okay – das ist echt schon sehr lange her). Alles zu seiner Zeit. Gemütliches Radeln in der Natur (ohne Strom), die Landschaft genießen und Zeit zu Zweit verbringen – da liegt mein Fokus und die Freude. Allerdings wächst gerade wieder die Sehnsucht nach den Bergen und dem Bergwandern in mir… Vielleicht 2022 und bis dahin sollte ich unbedingt trainieren ;-)

Was sonst noch los war – Sandra privat

  • Im Juni haben mein Mann und ich eine schöne Zeit an der Mecklenburgischen Seenplatte und auf der Insel Rügen verbracht. Das Titelfoto ist genau dort entstanden.
  • Unseren 10. Hochzeitstag, am 3. September, haben wir am Nordseestrand in Holland verbracht. Das Besondere dabei: Ich war zum ersten Mal in meinem Leben in der Nordsee schwimmen. Den Tag haben wir wunderschön an einem Strandpavillon bei Burger und leckeren Getränken ausklingen lassen.
    22 Jahre sind wir zusammen und seit der Pandemie, den Lockdowns und einem Ehemann, der über ein Jahr in Kurzarbeit war haben wir wieder einmal festgestellt: Wir haben eine so schöne Ehe und wundervolle Beziehung. Das hat mich wirklich nochmal sehr dankbar sein lassen. Und das Verrückte ist – und zwar eins dieser Wunder: Was ich in dieser transformativen Zeit 2021 alles neu gesehen und tief verstanden habe hat auch dazu geführt, dass unsere Beziehung NOCH erfüllter und entspannter ist, als wir sie eh schon empfunden haben.
10 Jahre Jahresrückblick 2021 am Hochzeitstag
Hochzeitstag am Strand
  • Im Oktober verweilten wir eine Woche am schönen Bodensee – inklusive erwachsenem Kind und „Schwiegerkind“. Das war unser erster Urlaub in dieser schönen Region und bestimmt nicht der Letzte. Gemeinsame Ausflüge, schöne Gespräche, toller Sonnenschein und Ruhe. Himmlisch.
Jahresrückblick 2021: Bodensee
1. Urlaub am Bodensee
  • Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich gerade meine erste Gleitsichtbrille auf der Nase sitzen habe. Ich nehme es mit Humor :-)
  • Wir sind eine Patchwork-Familie in alle Richtungen und es ist uns allen miteinander gelungen, dass wir liebevolle Beziehungen zueinander haben: Meine Eltern und ihre neuen Partner (die nach 30 Jahren nicht mehr neu sind), meine leibliche Schwester und meine zwei Halbschwestern. Mein Ehemann und seine zwei erwachsenen Kinder. Nicht immer war das für alle leicht – sowohl in meiner Herkunftsfamilie, als auch in meiner eigenen Familie mit meinem Mann und seinen Kindern. Meine Eltern, meine Schwestern, mein Mann und ich – wir sind alle unglaublich stolz und unbeschreiblich glücklich darüber, dass da so viel Liebe zwischen uns allen ist. Ich weiß, dass ganz viele Menschen das anders erleben und deshalb empfinde ich auch hierfür aufrichtige Dankbarkeit und Demut.

    Du kannst dir vielleicht vorstellen, dass die Weihnachtsfeiertage vom 24. – 26. Dezember nicht ausreichen, denn es ist uns allen total wichtig, dass wir zu dieser Zeit auch Zeit miteinander haben. Auf allen Ebenen. Es ist viel und gleichzeitig bereichernd und schön.
Jahresrückblick 2021: Katrin Thull & Sandra Liane Braun
Katrin und ich – Lustige Selfi-Session im Wald
  • Apropos Familie und Sandra in Bewegung:
    Meine Schwester Katrin ist jetzt Yoga-Lehrerin und der Seminarraum meiner Mutter (in unserem Elternhaus) ist jetzt Yoga-Studio. Warum ich das erwähne? Seit ein paar Monaten genieße ich die Yoga-Praxis – angeleitet von meiner Schwester – und es tut mir sehr gut! Am 2. Januar veranstaltet Katrin einen Visions-Workshop und zum ersten Mal arbeiten wir zusammen. Ich bin als Impulsgeberin dabei. Das ist total spontan entstanden und somit wird ein lang gehegter Wunsch von uns wahr, der da hieß: „Irgendwann wollen wir mal etwas zusammen anbieten“. Ich glaube, dass das nur der Anfang ist. Meine Schwester Katrin findest du aktiv auf Instagram: Katrin Thull – Dein Anker im Alltag!
    Okay… als ich das geschrieben habe wusste ich noch nicht, dass mich eine Grippe erwischt, so dass ich am Sonntag nicht dabei sein kann. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben – wir finden ganz sicher wieder etwas, das wir gemeinsam aushecken können.

Und nun zählt das Jahr seine letzten Stunden.


Was wartet 2022 auf mich?

Ich weiß es (noch) nicht. Und hier meldet sich wieder mein Motto aus diesem Jahr „Vergiss das Planen und sei spontan. Einfach mal machen wenn sich die Idee gut anfühlt.“ Das heißt nicht, dass ich völlig plan- und ahnungslos sein werde. Es heißt jedoch genau hinzuschauen was ich WIRKLICH will. Welche Ziele und damit verbundene Projekte für mein Business will mein Ego und was sagt die Stimme darunter? Damit gehe ich los – in kleinen Schritten. Denn so manch kleiner Schritt, einer nach dem anderen, ist oftmals größer als ein großer Schritt in 7-Meilen-Stiefeln.

Heute, wo ich hier sitze und dieser Frage lausche „Was wartet 2022 auf mich?“, zeigt sich:

  • Die Coaching-Pakete haben sich verändert. Es gibt jetzt Retreats, die noch nicht auf der Webseite auftauchen. Da will ich bald ran und dies aktualisieren.
  • „Etwas Großes“. Das flüstert mir seit Wochen meine innere Stimme zu. „Sie“ weiß, dass da etwas Großes raus will. Mein Verstand kann es noch nicht greifen. Und das ist in Ordnung. Ich weiß, dass sich dieses etwas zeigen wird, wenn ich mit dem Verstand nicht krampfhaft etwas kreieren möchte.
  • Ein neues kostenloses Angebot liegt schon als fertiges Konzept vor. Ich muss noch ein Video drehen und ein bisschen was auf der Webseite umbauen und dann kann „Gelassenheit im Leben – So einfach ist es!“ raus in die Welt. An der Stelle: VIELEN DANK an alle, die mir auf Facebook und Instagram geholfen haben mich für diesen Titel zu entscheiden. Das Umfrage-Ergebnis war der Hammer!

Habe ich schon ein Motto oder einen Haltungssatz für 2022?

Nein. Ich freue mich jedoch schon auf meinen ganz privaten Jahresrückblick und Jahresausblick, den ich traditionell an Silvester/Neujahr für mich alleine und mit meinem Mann mache, denn da zeigt sich mir immer, was gerade dran ist.

Gutes Stichwort:

Was gerade dran ist

Dieser Jahresrückblick sollte vor Weihnachten veröffentlicht sein. Meinen Lesern wollte ich im „Raus-aus-dem-Stress-IMPULS“ herzliche Weihnachtsgrüße versenden und dann? Dann kam mein Körper und sagte: Jetzt nicht! Beim Spaziergang am 21.12. hat sich ein Halswirbel verschoben und ich durfte zwischen Spannungskopfschmerz, Migräne und andauernden Kopfschmerzen sieben Tage lang abschalten. Mein Fokus liegt auf meiner Gesundheit und er lag auf schöne Weihnachtstage mit der Familie. Und nach Weihnachten liege ich nun mit einer Grippe flach. Heute bin ich Fieberfrei und es fällt mir leicht den letzten Schliff für diesen Jahresrückblick zu machen. Früher hätte ich mich von meinen Gedanken antreiben lassen und gegen mein inneres Wissen die Dinge getan von denen ich glaube, dass sie wichtig sind und unbedingt erledigt sein müssen. Diese Gedanken haben mich nicht mehr belastet und auch nicht angetrieben. Sie kommen und sie gehen auch wieder. Dann, wenn ich nicht an ihnen festhalte.

Damit dir das auch gelingt, dafür bin ich da. Mit Herz und Seele und all meiner Liebe.

Ich wünsche dir ein WUNDERvolles Jahr und beende meine Zeilen mit einem Gedicht von Henry David Thoreau:

Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind Kleinigkeiten zu dem, was in uns liegt.
Und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen tragen, dann geschehen WUNDER.

Herzliche Grüße
Sandra

PS: Wenn dir etwas in meinem Jahresrückblick gefallen hat, dann hinterlasse mir dein Kommentar – ich freue mich sehr darüber :-)