Letzte Aktualisierung 22. Dezember 2020

Gleiches Geld bei weniger Arbeit! Entweder denkst Du jetzt „Cool! Will ich wissen!“ oder „Die spinnt doch!“ Ob meine Rechnung in diesem verflixten Pandemie-Jahr aufgegangen ist, erfährst Du in meinem Jahresrückblick 2020 und Du bekommst einen Blick in mein persönliches Jahr.

Dieser Jahresrückblick ist für Dich. Du erfährst wie ich mit dieser „Krise“ umgegangen bin – offen und ehrlich. Vielleicht kannst Du daraus auch etwas für Dich mitnehmen – deshalb bin ich offen.

Tatsächlich lautete eins meiner Unternehmensziele ungefähr so, wie oben beschrieben. Es lautete „Gleiches Geld bei weniger Reisen“. Mein Wunsch dahinter: Nicht ständig auf Dienstreisen sein und in Hotels übernachten. Zu Hause sein. Mehr Einzelcoachings, weniger Seminare. Im Einzelcoaching kann ich wirksamer sein, da schlägt auch mein Herz . Ziel für die (Neu-)ausrichtung: Gleicher Umsatz wie im Vorjahr mit mehr Coaching-Kunden und weniger Seminaren.

Im Ausblick für 2020 teilte ich mit Dir meinen Haltungssatz für dieses Jahr:

„Ich vertraue meiner Intuition, befrage stets mein Herz und bewege mich im Hier und Jetzt“.

Einen Haltungssatz kannst Du mit einem Motto vergleichen. Gleichzeitig beinhaltet der Haltungssatz etwas mehr für mich: Mit dieser Haltung möchte ich unterwegs sein. 2020 wollte ich also mit einer Haltung unterwegs sein in der ich meiner Intuition vertraue, stets mein Herz befrage (was gerade gut und richtig für mich ist) um mich so gut wie möglich im Hier und Jetzt zu bewegen.

Wie sehr ich mich an diesen Satz immer wieder erinnern sollte, das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Soviel schon mal vorab: Im Hier und Jetzt zu sein, das war in diesem Jahr eine Herausforderung. Und gleichzeitig gab es viel Gutes im Schlechten!

Steige mit mir ein, in meinen Zug 2020 – hier ist der vollständige Fahrplan:

Slow-Down und Heilung vor dem Lock-Down

So sanft bin ich selten in ein Jahr gestartet. Nach einer OP im Dezember plane ich mir wertvolle Genesungszeit ein. Sechs Wochen sind realistisch. Vorsichtshalber habe ich mir zwei weitere Wochen Puffer geschenkt. Die ersten Seminare im Januar und Februar, für einen großen Kunden, habe ich an Kollegen abgegeben. Ich war mir selbst dankbar, dass ich so achtsam mit mir bin. Verdienstausfall: Okay. Gesundheit geht vor. Mein Start in das neue Jahr war also sehr sanft und langsam.

Wer um Himmels Willen hätte daran gedacht, dass ich nur noch ein einziges Mal in diesem Jahr vor einer Seminargruppe stehe und mit den Teilnehmern drei wertvolle Tage zu deren beruflicher und persönlicher Orientierung in der Lebensmitte verbringe?

Das erste und das letzte Seminar in 2020

Im Seminarraum

Und dann kam der März. Am ersten Tag des 3-tägigen Seminars kam morgens ein Teilnehmer in den Seminarraum: „Wir haben den ersten Corona-Fall in unserem Werk!“ Zum ersten Mal wurde mir etwas mulmig zumute. Das war am 09.03.2020.

Ende Juni zog ich erste Bilanz und sagte zu meinem Mann:
„In Zukunft sollte ich meine Wünsche vorsichtiger formulieren. Das ‚Universum‘ hat da etwas falsch verstanden!“ Denn: Ich wollte die Anzahl der Seminare für die Großkunden reduzieren, um mehr Zeit zum Aufbau meiner Coachingpraxis zu haben. Von ‚Null Seminare‘ in 2020 war dabei nicht die Rede! Da hat das ‚Universum‘ etwas ganz gewaltig missverstanden! Hat es das wirklich?

Ich bin jetzt Profilerin

Zertifikat für den LPP

Die Profiler in amerikanischen FBI-Serien finde ich total interessant – vielleicht in einem nächsten Leben ;-)
Seit Februar 2020 bin ich zertifiziert für den „Linc Personality Profiler“ (LPP). Der LPP ist ein Instrument zur Analyse und Beschreibung Deiner Persönlichkeit, die ganzheitlich erfasst wird. Es geht um Deinen Charakter, Deine Lebensmotive und Deine Kompetenzen. Dieser Test ist wissenschaftlich fundiert und basiert auf dem psychologischen Standardmodell für Persönlichkeit: die BIG FIVE. Vielleicht hast Du von den BIG FIVE schon einmal gehört? Wir betrachten dabei Deine Persönlichkeit hinsichtlich Deiner Extroversion und Introversion, Gewissenhaftigkeit und Flexibilität, Offenheit und Beständigkeit, Kooperation und Wettbewerbsorientierung, Sensibilität und Emotionale Stabilität. Zwischen diesen Dimensionen gibt es zahlreiche Facetten deiner Persönlichkeit, die hier genau dargestellt werden.

Du fragst Dich: Wofür brauche ich so etwas?

Die BIG FIVE

Je nach Thema, Problem oder Fragestellung im Coaching, hilft Dir der sehr umfangreiche Bericht, Dich selbst besser zu verstehen. Du verstehst zum Beispiel, weshalb Dir manche Dinge leicht fallen und andere nicht. Du findest Antworten auf einige „Warum-Fragen“. Der LPP kommt nicht immer zum Einsatz im Coaching. Meist dann, wenn ich es als eine wertvolle Ergänzung für Dich sehe.
Beispiele:

Eine junge Mutter fühlte sich durch den Test sehr darin bestätigt, dass sie sich einerseits selbständig machen möchte (wegen ihrem sehr hohen Lebensmotiv „Unabhängigkeit“) und gleichzeitig in Teilzeit in einem Angestellenverhältnis bleiben möchte (aufgrund ihrem zweit-höchsten Lebensmotiv „Sicherheit“). Sie fühlte sich in ihren Überlegungen bestätigt und konnte noch selbstsicherer und geerdet mit ihrer nebenberuflichen Selbständigkeit starten.

Ein junger Mann – gerade so am Burnout vorbeigeschlittert – erkannte, dass er viel Ruhe für sich braucht und ausgesprochen sensibel und empathisch ist. Es fiel ihm wie Schuppen von den Augen. Er erinnerte sich daran, dass er früher viel empathischer war und diese Seite viele Jahre weggedrückt hat. In unserem Gespräch stellte er fest, in welchen Lebens- und Arbeitssituationen sich dieser Teil „meldet“ und welche Auswirkungen es auf sein Wohlbefinden hat. An diesem Tag ging er sehr erleichtert nach Hause. Er sagte: So bin ich und das ist okay. So darf ich sein.

Die Geburt von „Raus aus dem Stress, rein ins Leben“

Im Ausblick zum Jahresanfang schrieb ich:
„Fast alle meine Kunden sind an einem Punkt im Leben angekommen, an dem sie nicht nur spüren, sondern auch offen aussprechen „Ich kann nicht mehr!“ Ihnen ist klar, dass sie unbedingt etwas verändern müssen und wollen, damit sie nicht in ein tiefes Loch stürzen.“

Ich schrieb jedoch auch darüber, dass für meine Webseiten-Besucher nicht klar ersichtlich ist, was sie in der Zusammenarbeit mit mir erreichen können. Es fehlte ein konkretes Angebot. Ende 2019 entwickelte ich konkrete Angebote und den Claim „Ich kann nicht mehr! Raus aus dem Stress, rein ins Leben.“

Und so veränderten sich dann auch:

Webseite, Newsletter & Co: Die digitale Veränderung in 2020

Webseite in altem Gewand

Vor einem Jahr bist Du noch auf dieser Webseite gelandet, die Du im Bild siehst.

Ende März konnte ich dann durch die gute Arbeit von Jutta Beyer meine neue Webseite veröffentlichen. Neues Design und klare Inhalte für Dich!

  • Du weißt jetzt wirklich, was Du in einem Coaching bei mir erreichen kannst.
  • Du findest unter „Arbeite mit mir“ das „Ich kann nicht mehr Coaching-Programm“ und erfährst ganz konkret, wie unsere Zusammenarbeit aussehen kann.
  • Ob das wirklich das Richtige für Dich ist und ob wir zwei auch wirklich zusammen passen, das findest Du in einem kostenlosen Kennenlerngespräch heraus, das Du direkt auf meiner Webseite buchen kannst.

Auch der Newsletter hat sich verändert und verwandelt – innerlich und äußerlich. Seit dem 1. April 2020 erhältst Du die „Raus-aus-dem-Stress IMPULSE“. Wenn Du die Impulse abonnierst, erhältst Du als Geschenk den „Energiequellenfinder“. Als Abonnent*in erfährst Du als Erste*r von neuen Blogartikeln und Angeboten aus meinem Coaching- und Auszeit-Programm. Du profitierst von Extras, die nur Abonnenten der Raus-aus-dem-Stress-Impulse erhalten. Und vor allem bekommst Du Tipps und Impulse, die Dir bei der Selbstreflektion helfen und Dich im Inneren stärken. Die Dir im Alltag helfen, Stress zu reduzieren und Selbstcoaching-Methoden, die Dir neue Perspektiven auf Dich schenken.

Übrigens: Für den Januar habe ich mir schon eine besondere Überraschung ausgedacht ;-)

Cover Energiequellen-Finder

Raus-aus-dem-Stress-Impulse


Melde Dich zu den „Raus-aus-dem-Stress-Impulsen“ an und erhalte alle zwei Wochen wertvolle Impulse, exklusive Inhalte und ab und an auch mal Neuigkeiten aus dem „Raus-aus-dem-Stress-Angebot“.

Hier findest Du mehr Infos und die Datenschutzerklärung.

Soziale Netzwerke- Du magst sie oder Du hasst sie!?

Im Frühjahr habe ich mein Twitter-Profil gelöscht. Twitter war und ist einfach nicht mein Medium. Wir sind nicht warm miteinander geworden. Dafür habe ich mein Profil auf LinkedIn ausgebaut und mag dieses Netzwerk mittlerweile sehr. Geblieben sind Facebook und Instagram.

Wenn Du Lust hast, folge mir in den Sozialen Medien. Hier gibt es immer auch aktuelle Tipps oder einen Blick hinter die Kulissen von Sandra. Gedanken dazu, was mich gerade so bewegt oder passiert. Und dabei schenke ich Dir immer auch eine Einladung zur Selbstreflektion oder einen Perspektivenwechsel.

2020 in Zahlen

  • Das in DIESEM Jahr meine Umsatzzahlen zu den Vorjahren ordentlich gesunken sind, wird die Wenigsten wundern, die den zweiten Abschnitt dieses Rückblicks gelesen haben. Und damit ist die Frage aus der Einleitung auch beantwortet. Stolz bin ich, dass ich durch mein finanzielles Polster und Corona-Soforthilfe mein Privatvermögen nicht antasten musste.
  • Nachdem der Frühjahr-Lockdown beendet war, kamen im zweiten Halbjahr (zu den bisherigen) acht neue Kunden an Bord, die mit mir im Einzelcoaching zusammenarbeiten.
  • 577 Menschen haben in den letzten 28 Tagen meine Webseite besucht.
  • 154 Menschen lesen aktuell die „Raus-aus-dem-Stress IMPULSE“.
  • 316 Menschen gefällt meine Facebook-Seite, 336 Personen haben sie abonniert.

Dinge die kein Mensch wissen muss

  • 2019 ist mein Auto 10.531 Dienst-Kilometer gefahren… 2020 waren es noch nicht einmal 1.000 km.
  • 2019 bin ich 1.017.938 Schritte gegangen und gelaufen… 2020 nur 755.633…

… und doch finde ich die Zahlen spannend, denn sie zeigen, wie unterschiedlich ich in 2019 und 2020 unterwegs war:

  • 2019 nahezu jede Woche auf der A8 nach Baden-Württemberg und auf der Hunsrückhöhenstraße nach Rheinland-Pfalz unterwegs um dort Seminare durchzuführen. Wandern und Laufen waren mein körperlicher und mentaler Ausgleich.
  • 2020 festgenagelt im Home-Office, 3 Monate Sportverbot und danach einen inneren Schweinehund seinesgleichen. Immerhin hat die Motivation für kleine Spaziergänge ausgereicht.

Anti-Aufschiebetag

Bild: Copyright Catrin Grobbin

Leidest Du unter Aufschieberitis oder prokrastinierst Du schon? Oder führst Du Deinen inneren Schweinehund genüsslich an der Leine spazieren? Ooohhh – das klingt fies, oder? Für viele Menschen ist es das auch: fies! Sie fühlen sich gestresst, weil sie ständig Dinge vor sich her schieben. Catrin Grobbin ist „Anti-Aufschiebe-Expertin“ und hat am „Tag gegen Prokrastination“ (den gibt es wirklich und zwar am 6. September) einen Online-Kongress ins Leben gerufen.

Als eine von 22 Expert*innen habe ich ein Video zum Thema „Entscheidungen treffen leicht gemacht!“ beigesteuert. In 15 Minuten verrate ich Dir hilfreiche Tipps, die Dir bei Entscheidungen helfen können. Für den Anti-Aufschiebetag 2021 kannst Du Dich bei Catrin Grobbin vormerken lassen.

Ein Buchkapitel fürs Immunsystem

Am 11. September erschien Silvia Berfts eBook: „Stärke dein Immunsystem: Die besten Tipps von Expertinnen, wie du deine Abwehrkräfte aktivierst.“ Ich habe mich sehr gefreut, als Silvia mich einige Wochen zuvor fragte, ob ich zu ihrem Buch ein Kapitel beisteuern möchte, wie sich Stress auf das Immunsystem auswirkt. Ja – darauf hatte ich große Lust! Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, was diese Zusage ins Rollen brachte… Silvia machte mir Mut und:

Plötzlich ist da (m)ein Buch

„Was will ich wirklich im Leben? 30 Mutmachgeschichten für Dich“.

Buch
Buch „Was will ich wirklich im Leben? 30 Mutmach-Geschichten für Dich“

So heißt mein erstes Buch, dass ich zusammen mit 29 Autoren und Autorinnen herausgebracht habe. Seit dem 26.11.2020 kannst Du es offiziell erwerben. Keine 4 Monate zuvor ist von einer Minute auf die andere die Idee zu diesem Buch geboren und *zack* war ich mittendrin im Buch-Abenteuer. Wer mich gut kennt weiß auch, dass Spontanität nicht zu meinen Stärken gehört. Gleichzeitig hat sich diese Idee so gut angefühlt, dass ich alle Gedanken, die sie mir ausreden wollten („Zu anstrengend!“ oder „Wer will das schon lesen?“ unter andere Verhinderer) zur Seite geschoben habe. Es hat sich gelohnt! Mir hat es Freude gemacht, ich habe tolle neue Leute kennengelernt (viele Co-Autor*innen kannte ich zuvor nicht) und die ersten Rückmeldungen der Leser sind positiv. In den ersten drei Wochen wurden 83 Bücher verkauft (Werbung gabs nur in meinem Impuls und auf den Social-Media-Kanälen).

Mehr zum Buch: Klick!

Wie ich mich weiterbilde und somit für Dich und fürs Leben lerne

Anfang des Jahres suchte ich noch nach Fortbildungen zum Thema „Aufstellungen“: Systemische Aufstellungen, Strukturaufstellungen, Aufstellungsarbeit mit dem Inneren Team. Mal abgesehen davon, dass keines der Angebote mich wirklich überzeugt hat, kam dann ja auch der Lock-Down. Ich entschied: 2020 geht auch ohne Fortbildung. Und die „richtige“ Fortbildung kommt schon noch. Dann, wenn ich nicht danach suche.
Und so kam es…

Weiterbildung 2020

Plötzlich tauchte etwas auf, an das ich überhaupt nicht gedacht habe. Ich wusste: DAS IST ES!
Seit August bin ich in einer weiteren Coach-Ausbildung und nächstes Jahr im Mai bin ich dann zertifizierte „Transformativer Coach“.
Ich selbst erlebe seit Monaten eine unglaublich wertvolle Transformation, die mir das Leben nochmal leichter macht. Auch mein Coaching verändert sich gerade und wird durch meine neuen Erkenntnisse und ein neues Verständnis nochmal anders und um neue Erfahrungen reicher.

Und was das angeht: Im Januar habe ich eine schöne Überraschung für die Abonnenten meiner „Raus-aus-dem-Stress IMPULSE“. Ich erwähnte es bereits, oder? ;-)

Das Gute im Schlechten. Oder in jeder Krise liegen Chancen

Du hast es in diesem Jahr vielleicht auch oft gelesen oder gehört: „Sehe die Chancen in der Krise“ oder „Jede Krise bietet Chancen!“ Ja. Die Coach und die Unternehmerin in mir weiß, dass das stimmt. Und ganz ehrlich: Irgendwann im Frühjahr hätte ich am liebsten Jedem, der mit diesem Satz um die Ecke kam, irgendetwas um die Ohren gehauen! Ich konnte es nicht mehr hören. Ja ich war in einer Krise. Es ist schließlich (wie für Dich vermutlich auch), die erste Pandemie, die ich erlebe. Das hat „etwas“ mit mir gemacht (das „etwas“ kannst Du hier nachlesen). Und als Unternehmerin war ich erst einmal auch in einer wirtschaftlichen Krise.

Innehalten, durchschütteln und nach Vorne schauen

Das brauchte ich. Und das war gut und richtig. Denn Du findest Antworten und Klarheit nicht in den Gedanken, wenn die eine einzige Kirmes im Kopf veranstalten. Klarheit, Klarsicht und die wirklich richtigen Antworten, finden sich tiefer. Nenne es Bauchgefühl oder Intuition. Ich nenne es innere Weisheit.

Dann bist Du auch in der Lage das Gute im Schlechten zu sehen. Und so kam es:

Change auf ganzer Linie

  • Nach dem harten Lock-Down hat sich meine Arbeit an meinem Unternehmen in Kunden verwandelt. Mein Wunsch: Weniger Seminare, mehr Einzelcoaching hat plötzlich Raum und Zeit. Das ‚Universum‘ hat also genau richtig verstanden. Meine Kunden kommen aus ganz Deutschland, Luxemburg und der Schweiz. Ich warte noch auf den ersten Menschen aus Österreich ;-)
  • Die für 2020 geplanten „Auszeit-Seminare“ sind ins Wasser gefallen (hier kannst Du lesen, was die Auszeit-Seminare sind). Ich habe gerade die passende Location gefunden und wollte sie buchen und just an diesem Tag kam es zum Lock-Down. Das hat mich zunächst etwas traurig gemacht und gleichzeitig sah ich, dass das kein zerplatzter Traum ist. Es kommt schon alles so wie es kommen soll und auch zur rechten Zeit. Und so entstand Raum für andere Dinge…
  • Ich war im Fernsehen. DAS war ein Abenteuer… ich sag’s Dir! Den Beitrag, das Making-of und „the story behind“ findest Du hier: Klick! und
  • ich bin jetzt Autorin und Herausgeberin. Nachtrag: Während ich diesen Jahresrückblick zum x-ten Mal Korrektur lese bemerke ich: Hey Sandra… damit hat sich ein lebenslanger Traum erfüllt. Ein schönes Gefühl. Und es hat gerade erst begonnen…

Findest Du netzwerken ähnlich anstrengend wie ich?

2020 wollte ich mein Netzwerk in meiner Heimat-Region Saarland ausbauen und stärken. Neue Verbände anschauen, Veranstaltungen besuchen, reinschnuppern um herauszufinden was mir gefällt. Und ganz ehrlich? So sehr ich die Begegnungen mit Menschen liebe, so anstrengend empfinde ich es beim Netzwerken. Ich finde Kraft und Energie in der Ruhe und als introvertierter Mensch ist netzwerken bei Netzwerk-Treffen alles andere als „in der Ruhe sein“.

Und dann ist etwas Großartiges entstanden: Meine lieben Kolleginnen und Freundinnen Andrea und Simona haben die „Liberating Structures Usergroup Saar“ gegründet. Geplant war das ganz „offline“ in einer Location in Saarbrücken. Hab ich schon mal erwähnt, dass es dann ein Lock-Down gab? ;-) Die Beiden haben das kurzerhand in ein Online-Event umgewandelt und bis jetzt fanden schon sieben Veranstaltungen statt. Zwei davon habe ich zusammen mit je drei Kollegen*innen designed und moderiert. Und was durfte ich feststellen?
Es ist mega cool: Netzwerken, Leute kennenlernen, schnell und echt in Kontakt kommen, tiefgründig statt oberflächlich… und das alles von zu Hause aus. Ohne „in Schale werfen“, ohne 35 km Autofahrt hin und zurück, ohne den Lärm, den 40 sprechende Menschen in einem Raum nun mal verbreiten. Hach… netzwerken kann sooo leicht sein!

Du bist neugierig? Auch Du bist herzlich eingeladen dabei zu sein – egal ob Du Selbständig bist oder Angestellt. Egal was Dein Job ist: https://www.meetup.com/de-DE/LSUGSaar
PS: Auch Nicht-Saarländer sind immer Willkommen und bereits aktiv dabei!

Ganz privat…

  • Wir durften nicht mit unserem Wohnmobil auf Tour gehen. Dafür ist unser Garten seit Jahren nicht mehr so schön gewesen wie in diesem Jahr…
  • Seit August besitzen wir einen Swimming-Pool. Okay… es ist ein aufblasbares Planschbecken für Erwachsene und der Sommer zu Hause wurde im kühlen Nass zum Spaß (Getränke mit Schirmchen inklusive ;-)
  • Meine bessere Hälfte ist seit April in Kurzarbeit. Das war erstmal beängstigend. Das Gute: In 21 Jahren Beziehung haben wir so viel Zeit wie noch nie miteinander verbracht. Es war eine Umstellung für mich, ihn plötzlich rund um die Uhr um mich herum zu haben. Das wirklich Gute: Wir durften nochmal feststellen, dass wir eine unglaublich gute Ehe haben. Das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit.
  • Die große Vorfreude auf dreieinhalb Wochen Bretagne-Atlantik-Tour verwandelte sich zunächst in Enttäuschung: Frankreich war „out“. Was kam, war „Hey – lass uns die Ostsee erkunden!“ Und wenn Urlaub auf Abstand und Distanz in einer Form möglich ist, dann das Reisen mit dem eigenen (autarken) Wohnmobil. Ich habe unser Land nochmal neu kennen- und schätzen gelernt.

Und was mich wirklich erfüllt und glücklich macht im auf und ab dieses Jahres:

Die Angst hatte nicht mich im Griff, sondern ich hatte die Angst im Griff!

Im vierten Jahr meiner Selbstständigkeit ist das eingetroffen, wovor ich großen Respekt hatte: Eine wirtschaftliche Krise!

Das ist mein größtes Geschenk an mich selbst:
Nachdem nach und nach alle geplanten Seminare von Kunden abgesagt wurden, saß mir die Existenzangst nicht mehr nur im Nacken, sie sprang mir mit dem nackten Hintern mitten ins Gesicht. Es wäre gelogen, wenn ich etwas anderes behaupten würde. Ein paar Tage fühlte ich mich handlungsunfähig und ohnmächtig. Dann fing ich an zu sortieren: Meine Gedanken, meine Emotionen, meine Ängste, meine Sorgen. Bildlich lagen sie vor mir. Schwarz auf weiß, auf Papier. Und sie zeigten mir, was ich rational sowieso weiß: Es sind Gedanken die in der Zukunft und auch in der Vergangenheit liegen. Ich fragte mich: Was kann ich HEUTE tun? Hier und Jetzt?

  1. Ich entwickelte „Notfallpläne“: Was, wenn ich kein Geld mehr verdiene? Es entstand Plan B und Plan C. Darin fanden sich zum Beispiel: Auto verkaufen. Alle Abos und Verträge prüfen und kündigen, worauf ich verzichten kann – sprich: Laufende Kosten minimieren.
  2. Mich immer wieder in mein tiefes Gefühl von Vertrauen und Zuversicht bringen, die mich bisher durch alle (Lebens-)Krisen getragen und gesteuert haben.

Fazit:
Die Notfallpläne gaben mir Sicherheit auf rationaler Ebene. Sie befriedigten mein großes Bedürfnis nach „Sicherheit“. Rational war damit der Existenzangst ein wenig der Wind aus den Segeln genommen.
Wirklich hilfreich war für mich: Das bewusste erinnern an Vertrauen und Zuversicht. Das waren und sind mein Schlüssel zum Loslassen der Sorgen und Ängste. Gedanken, die zum Gedankenkarussell werden, lösen keine Probleme und bringen Null Klarheit. Was hilft ist: Stressmachende Gedanken wahrnehmen, verabschieden und vertrauen.

Von diesem Moment an wurde alles leichter. Ich war wieder handlungsfähig. Tolle Dinge sind entstanden und „plötzlich“ stehen kontinuierlich neue Kunden vor meiner Tür.

Mit Haltung durch 2020

Zuversicht und Vertrauen haben mich wieder mal getragen. In einem verrückten Jahr mit einer Pandemie.
Auch wenn mir „im Hier und Jetzt sein“ im ersten Halbjahr weniger gut gelungen ist, so spüre ich nun zum Jahresende voller Freude und Dankbarkeit, wie ich mich fast täglich, immer ein bisschen mehr, im Hier und Jetzt bewege.

Dabei kann ich auch Dich unterstützen.

Wie geht es 2021 weiter?

Mit Vertrauen und Zuversicht.
Meine Pläne? Noch keine! Ich brauche jetzt einfach mal nur Ruhe. Runterkommen. Ankommen am Jahresende. In die Stille gehen. Atmen. Dann werde ich 2020 nochmal auf anderer Ebene reflektieren. Abschließen. Damit habe ich dann eine klare Sicht auf und neue Energie für 2021. Auf private, persönliche und unternehmerische Ziele. Ein paar lose Dinge schwirren schon ziel- und planlos in meinen Gedanken umher. Die lasse ich jetzt aber erst mal in Ruhe.

Herzlichen Dank

Danke, dass Du bis hierhin gelesen hast.
Danke, dass Du mich in diesem Jahr begleitet hast – in welcher Weise auch immer. Lesend auf diesem Blog. Als meine Kundin oder mein Kunde. Als Freund*in, Kollege*in, als Mensch der Du bist.

Ein Geschenk für Dich

Wunderschöne Fragen, die Du für Dich selbst beantworten kannst. Es ist meine persönliche Jahres-End-Routine, die ich mit Dir teile. Nimm Dir ein wenig Zeit, ein leckeres Getränk und gute Musik dazu. Das ist Zeit für Dich.
Würdige das vergangene Jahr in dem Du zurückblickst und Sterntaler findest. Und dann schaue gestärkt und mit einem neuen Blick auf das neue Jahr. Ich wünsche Dir viel Freude dabei.

Extra-Tipp:
Gemeinsam mit einem lieben Menschen macht diese Reflektion doppelt Freude.

Ich wünsche Dir von Herzen…

Schöne Weihnachten – auch, wenn das Fest für Dich anders sein sollte als sonst.
Zeit zum Besinnen. Innehalten. Energie sammeln.
ALLES GUTE & GESUNDHEIT im neuen Jahr.

Herzliche Grüße

Sandra

PS: Mein Auto hat übrigens nicht den Besitzer gewechselt ;-)

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