Ja, Du liest richtig: Advent. Der beginnt am 29.11.2020 und ist für Viele von uns alles andere als besinnlich. In sieben Wochen ist Weihnachten. Mein Gott, das kommt aber auch immer so plötzlich! Wie wird das überhaupt in diesem „seltsamen“ Jahr?  

Vor einem Jahr habe ich Dir meine Gedanken zu Weihnachten aufgeschrieben und Dir einige Tipps zusammengepackt, wie Deine Vorweihnachtszeit nicht in Stress ausartet (Stressfreie Weihnachten und die Besinnlichkeit).

Ich hatte mir damals eine Erinnerung im Kalender gesetzt, damit ich in 2020 die Tipps schon vor der Adventzeit erneut mit Dir teile. Heute wollte ich das tun. Ich las also meinen eigenen Blogartikel von 2019 mit den super Tipps, damit Du stressfrei durch den Advent kommst und denke mir dabei: „Dieses Jahr ist anders.“

Na klar: In diesem Jahr ist gefühlt alles anders. Den Grund dafür kennst Du, ohne dass ich das „C-Wort“ hier aufführen muss (und ich will es auch nicht!).

Gedankenkarussell: Wer will das schon?

  • Wird es in diesem Jahr Weihnachtsmärkte geben?
  • Wird es in diesem Jahr Weihnachtsfeiern von der Firma und dem Verein geben?
  • Wie wird es in den Städten aussehen? Wie in den großen Einkaufsgalerien und Fußgängerzonen? Werden wir tausende Menschen mit Mänteln, Schals, Mützen und vor allem mit vielen Taschen in den Händen, sehen? Taschen voller Geschenke, die ihren Platz unter dem Weihnachtsbaum finden werden?
  • Wie werden wir in diesem Jahr Weihnachten feiern?
  • Dürfen wir mit unseren Familien feiern – so wie immer? Wie viele „Haushalte“ dürfen gemeinsam vor einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum fröhliche Weihnachtslieder singen?

Alle diese Fragen sind mir vorhin durch den Kopf gerauscht, als ich den Artikel von 2019 gelesen habe. Mein spontanes Fazit: „Diesen Artikel kann ich meinen Lesern in diesem Jahr schenken!“ (Schenken im Sinne von: sein lassen).

STOPP!
Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht in der Lage wäre „das Gute im Schlechten zu sehen“.

Vielleicht ging es Dir in diesem Jahr ähnlich, wie vielen meiner Kunden. Einige sagten zu mir:
„Ich fand den Lock down gar nicht so schlecht… endlich durfte ich mal nur das machen, worauf ICH Lust hatte, ohne mich vor anderen zu rechtfertigen oder ein schlechtes Gewissen zu haben!“

Im Coaching war das jedes Mal ein guter Aufhänger, da mal genau hinzuschauen. Denn wäre es nicht wundervoll, wenn Dir das auch ohne Lock down gelingt?

Eine stressfreie Vorweihnachtszeit

Wenn all das, was ich vorhin aufgeführt habe, nicht stattfinden kann… reguliert sich dadurch bereits das stressige Gefühl, das Du für gewöhnlich in der Vorweihnachtszeit kennst?

Du und ich wissen nicht, wie die Situation mit allen Regeln und Verboten in vier Wochen aussehen wird. Es macht keinen Sinn, darüber nachzudenken. Gedanken, die in der Zukunft liegen, sind allzu häufig mit Sorgen und Ängsten gespickt (ausgenommen die Vorfreude auf Deinen Urlaub).

Es löst Stress in Dir aus, wenn Du Dir jetzt schon Sorgen machst, ob Du Weihnachten mit Deiner Familie feiern kannst oder nicht? Wir wissen es alle nicht. Und das Coole ist: Es kann auch anders kommen.

Es löst Stress in Dir aus, wenn Du Dich darüber ärgerst, wenn all die schönen Weihnachtsmärkte abgesagt werden, die für Dich einfach dazugehören? Wir wissen es alle nicht. Und das Coole ist: Es kann auch anders kommen.

Du möchtest im Hier und Jetzt sein? Dann lass‘ die Gedanken „was, wenn…?“ immer wieder weiterziehen wenn sie sich melden, und bringe Dich in den Moment. Zum Beispiel mit dieser Sichtweise:

„Schenke nur den Problemen deine volle Aufmerksamkeit, an denen DU wirklich etwas ändern kannst.“

Und deshalb teile ich mit Dir meine Lieblingsfrage, die ich mir noch nie so oft gestellt habe, wie in diesem Jahr:

„Was ist das Gute im Schlechten?“

Wenn Du willst (und zwar nur dann), wirst Du Deine Antworten finden.

Ein Beispiel:
In drei Wochen ist der erste Advent.

Stell Dir vor, alle Termine, Veranstaltungen, Verpflichtungen rund um Weihnachten finden nicht statt. Was bleibt? Genau: Viel Raum und Zeit um eine schöne – besinnliche – Vorweihnachtszeit zu verbringen.

Anstatt „Ich habe keine Zeit – zum Backen, für Weihnachtsmark-Besuche und Besinnlichkeit …“ Nutze jetzt die gewonnene Zeit um Dir schöne Dinge vorzunehmen und einzuplanen. Mache es Dir dazu gemütlich. Du kannst Dir zum Beispiel eine Kerze anzünden, ein leckeres Getränk zubereiten, Lieblingsmusik auflegen und folgende Fragen für Dich beantworten:

  • Wie möchte ich den Advent verbringen?
  • Wie kann ich dafür sorgen, dass mir das gelingt?
  • Wer kann mich dabei unterstützen?
  • Was will ich auf gar keinen Fall?
  • Wie wende ich das von mir ab? Was muss ich dafür tun?
  • In welche Falle könnte ich laufen? Was will ich dagegen tun?

Und jetzt verrate ich Dir, wie es mir in den letzten Tagen ging und was ich daraus gemacht habe:

„Och Mist! Meinen Adventmarkt kann ich jetzt abhaken! Ich habe mich sooo sehr darauf gefreut. Das Gemeinschaftsprojekt mit Papa, meine Kunden, Geschäftspartner, Freunde, Bekannte, Nachbarn… Und dann die Spende an den Kinderhospizdienst… die kann ich auch vergessen. Es nervt! Dann halt Frühjahrsmarkt… Pessimistische Antwort meiner besseren Hälfte <Ja, im Frühjahr 2024> (mit Zwinkerauge)… und und und…“

Merkst Du was? Ich fand alles doof!

Du denkst: Wovon spricht sie überhaupt?

Ich wollte am Samstag zum 1. Advent, hier bei mir zu Hause, auf meiner schönen Terrasse und im Garten einen Adventmarkt ins Leben rufen. Mit heißer Schokolade, Glühwein, Plätzchen, Musik. Es sollte eine große Auswahl an wunderschönen Holz-Objekten geben: Weihnachtsdekoration, Kunstobjekte und kleine Dekosachen – alles Unikate und Handarbeit von meinem Vater. Diese sollten zum Verkauf stehen und der Erlös als Spende an den Kinderhospizdienst Saar gehen.

Bild: Unikate aus der Holzwerkstatt

Meine Idee dahinter:

  • Menschen zusammenbringen,
  • schöne Stunden verbringen,
  • einen kleinen Weihnachtsmarkt zu mir nach Hause nehmen und die Stimmung genießen, ohne auf einer riesen Veranstaltung in einer Stadt zu sein.
  • Schöne Dinge anbieten und
  • mit der Spende etwas Sinnvolles tun.

Normalerweise wären die Einladungen in diesen Tagen rausgegangen. Ich war wirklich schon traurig, dass ich meine Idee nicht umsetzen kann.

Und dann nahmen die Gedanken ihren Lauf…

Sie galoppierten los und Ideen sprudelten in meinen Kopf. Natürlich kamen auch wieder die miesmachenden Gedanken, die mir die Idee ausreden wollten, denen ich aber kein Gehör schenken wollte: „Keine Chance! Dieses Jahr ist anders. Ich habe es ‚überstanden‘, kleinkriegen lassen ist nicht!“

Weihnachtsstimmung gibt es nicht auf meiner Terrasse, doch ich möchte Dir und mir die Möglichkeit geben,

  • Weihnachtsstimmung in unsere Wohnungen zu holen.
  • Ich möchte die Spende für den Kinderhospizdienst trotzdem möglich machen – trotz meines großen Umsatzeinbruches in diesem Jahr.

Ich spinne die Idee weiter und habe schon konkrete Ideen, wie ich es umsetzen kann. Ich halte Dich auf dem Laufenden!

Wenn Du die „Raus-aus-dem-Stress IMPULSE“ noch nicht abonniert hast, dann registriere Dich jetzt und verpasse auf keinen Fall den kleinen Adventmarkt in meinem und Deinem Wohnzimmer.

In diesem Sinne:

Einen feinen Advent,

wünscht Dir

Sandra

Cover Energiequellen-Finder

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