Professionelles Coaching

Sie überlegen, ein Coaching zu buchen? Dann haben Sie sich vielleicht auch – zu Recht – die Frage gestellt „Woran erkenne ich eigentlich einen professionellen Coach oder ein professionelles Coaching“  Zunächst eine kurze Geschichte, die ich Ihnen erzählen möchte:

Eine Coach in Ausbildung sagte neulich folgendes:

 „Ich verstehe Coaching jetzt so: Der Coach und Coachee begeben sich in der Dunkelheit auf einen Weg. Am Ende des Weges befindet sich eine Ziellinie. Der Coach begleitet den Coachee mit einer Nachtsichtbrille (= Wirkungsvolle Fragen) und sorgt dafür, dass dieser auf dem Weg bleibt. Wenn sie die Ziellinie überquert haben erhält der Coachee eine Urkunde, in der seine Erkenntnisse und ein Fahrplan für die nächsten konkreten Schritte niedergeschrieben sind. Das ist mein Bild für ein gelungenes Coaching.“

Dieses Bild hat mich sehr berührt. Denn die Coach in Ausbildung beschrieb es, nachdem ich sie gecoached habe. Es zeigte mir, dass ich ihr durch meine Arbeit zu Licht im Dunkeln verhalf. Ihr ging regelrecht ein Licht auf. Von einem Moment auf den anderen wurde ihr klar, woher ihr Problem eigentlich rührt. Ihr wurde klar, was „falsch lief“ und mit dieser Erkenntnis kann sie nun in entsprechenden Situationen anders agieren, handeln, entscheiden. Das hat ihr viel Druck genommen, und wie sie mir kurz danach berichtet hat, konnte sie schon üben und war erfolgreich.

Im Juli nahm ich an einem eintägigen Gruppen-Mentor-Coaching teil, welches Teil meiner angehenden Zertifizierung bei der „ICF – International Coach Federation“ ist.

Was meinte die angehende Coach nun aber mit dem WEG, mit der ZIELLINIE und einem „Fahrplan“ für die nächsten KONKRETEN SCHRITTE?
Ganz grob gesehen, ist das der Rahmen für ein professionelles Coaching.  Lassen Sie mich ein paar Seiten beleuchten. Im weiteren Text geht es um

  • Coaching – wie es häufig gesehen wird,
  • den Coach – wer oder was ist ein Coach,
  • Transparenz – die häufig fehlt,
  • Qualität – die mir sehr wichtig ist,
  • Zertifizierung – meine Entscheidung und
  • die International Coach Federation e. V. (ICF).

Professionelles Coaching

COACHING wird leider oft verpönt. In Presseartikeln und Fachzeitschriften, in Unternehmen bei den Entscheidern, bei Mitarbeitern. Es würde nichts nützen, es würde nur Geld kosten. Es wäre ja nichts anderes wie eine Therapie (wovon man es deutlich abgrenzen muss), die man wenigstens von der Krankenkasse bezahlt bekäme und und und.

COACH sein ist auch so eine Sache. Das Wort „Coach“ ist nicht geschützt. Jeder kann sich Coach nennen, der Menschen auf irgendeine Weise unterstützt oder begleitet. Das kann der Sport-Coach sein, der Gesundheits-Coach, der Fitness-Coach, der Schreib-Coach, der was-weiß-ich-Coach.

Ja, das führt leider zu Verwirrungen und auch dazu, dass es – wie in jeder anderen Branche auch – schwarze Schafe auf dem Markt gibt. Menschen, die sich Coach nennen und irgendwie, irgendwas praktizieren, jedoch Menschen nicht zu einer Lösung führen. Die über Jahre ihre Klienten (Coachees) begleiten, unterstützen, helfen und dabei ein Abhängigkeitsverhältnis aufbauen, dass sich insbesondere für den Coach auszahlt… nämlich in Euros.

Kurz, dem Coach(ing)-Markt fehlt es an Transparenz!

Mir ist wichtig, dass Sie wissen für was ich stehe. Auf meiner Homepage beschreibe ich das so:

Ich verstehe mich als Begleiterin, professionell und individuell. Ich rege Sie an, Ihre Ziele zu hinterfragen, bzw. Ziele zu setzen und eigene Lösungswege zu entwickeln. Ich helfe Ihnen Ursachen zu erkennen und biete Möglichkeiten zur Selbstreflexion und Selbst­wahrnehmung. Ich fördere Ihr (Selbst-)Bewusstsein und Ihre Eigenverantwortung, damit Sie Ihre Lösungen finden und Ihr Ziel erreichen. Den Weg dorthin gehen Sie selbstbestimmt. Wie dieser Weg gegangen wird, in welchem Tempo und welche Erkenntnisse Sie dabei mitnehmen, liegt in Ihrer Verantwortung.

Ich hole Sie dort ab, wo Sie stehen und betrachte Ihre Situation dabei systemisch, zielgerichtet, bodenständig.

Coaching ist zeitlich begrenzt. Im Sinne der Lösungsorientierung, begleite ich Sie für eine kurze Zeit auf Ihrem Weg, möchte aber nach wenigen Coaching-Sitzungen „überflüssig“ sein.

Liest sich ja ganz gut – denken Sie vielleicht, oder zumindest hoffe ich das. Wie kann ich dies gewährleisten, bzw. woran orientiere ich mich?

QUALITÄT ist mir wichtig. Nicht umsonst war ich in meinem früheren Beruf auch Qualitätsmanagementbeauftragte und entwickelte einen Rahmen, an dem meine Mitarbeiter sich orientieren konnten.

ICF International Coach FederationEine Orientierung ist auch mir wichtig. Und deshalb arbeite ich an meiner Zertifizierung bei der International Coach Federation (ICF). Wie in vielen anderen Berufen auch, gibt es auch für Coaches zahlreiche Verbände und Vereine, denen ich mich anschließen könnte. Ich habe mich für die ICF aus mehreren Gründen entschieden:

Zunächst, weil ich mich mit den ethischen Standards und den zugrunde gelegten Kernkompetenzen identifizieren kann. Hinzu kommt, dass der ICF

  • die weltweit größte Non-Profit-Vereinigung professioneller Coaches ist,
  • hohe Standards und ethische Richtlinien zur Qualitätssicherung vorgibt,
  • ein Verband ausschließlich für professionelle Coaches ist. Nicht für Trainer, Berater oder Therapeuten. Und nur für Coaches mit einer profunden Ausbildung und Expertise. Nicht für zukünftige Coaches oder Coachinginteressierte.

Zudem ist die Zertifizierung nicht an eine Mitgliedschaft gebunden. Auch verbandsunabhängige Coaches sowie Mitglieder anderer Verbände können sich durch die ICF zertifizieren lassen. Der Neutralität der ICF dient es auch, dass der Verband keine eigenen Ausbildungsinstitute betreibt.

Als ICF-zertifizierte Coach verpflichte ich mich zu einer Coaching-Form und einem Coaching-Verständnis, die den Klienten als Experten des eigenen Lebens anerkennt. Ich bin davon überzeugt, dass alle Klienten über genügend Ressourcen verfügen, um ihre Ziele zu erreichen, dass sie kreativ, eigenverantwortlich und in sich vollkommen sind.

Da ich schon vor der Idee zur Zertifizierung, mit genau diesem Verständnis gearbeitet habe, ist an genau dieser Stelle meine Identifizierung von großer Bedeutung.

TRANSPARENZ ist mir wichtig. Wenn Sie wissen möchten, nach welchen ethischen Richtlinien ich arbeite und welche Kernkompetenzen dazu gehören, können Sie dies auf den Seiten des ICF nachlesen.

Mein persönliches Verständnis für ein professionelles Coaching, und zugleich die Kernkompetenzen des ICF, begleiten Coaches Menschen auf Ihrem WEG bis zu einer ZIELLINIE und wenn der Coachee möchte, erarbeitet er/sie einen „Fahrplan“ für die nächsten KONKRETEN SCHRITTE. Das war das Bild meiner Coachee.

Portrait von Sandra Liane BraunWelche Fragen haben Sie persönlich an mich?
Was müssten Sie wissen, bevor Sie mich als Coach beauftragen würden?
Schreiben Sie mir Ihre Frage einfach in das Kommentarfeld oder per E-Mail.

Schöne Grüße
Ihre
Sandra Liane Braun

PS: Im Artikel Doch etwas fühlte sich nicht richtig an! erzähle ich, warum ich eine Coach-Ausbildung absolvierte und was sich seit dem verändert hat.

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