Was? Wie komme ich darauf, das zu schreiben? Du wirst dann nicht mein Kunde, wenn Du mit einer Haltung im Leben unterwegs bist, mit der ich nicht gut klarkomme. Wenn Du Werte lebst, die sich mit meinen Werten nicht vertragen.

In diesem Artikel schreibe ich über Haltung – über meine und über Deine:

  • Du erfährst, welcher Mensch und welche Coach Sandra Liane Braun ist und
  • kannst dabei gleichzeitig in Deine eigene Werte-Welt blicken und Deine persönliche Haltung reflektieren. Dazu stelle ich Dir am Ende des Artikels ein paar Fragen.

Oft werde ich gefragt, was mit Haltung gemeint ist. Im Wörterbuch steht:

„Innere [Grund]einstellung, die jemandes Denken und Handeln prägt“

Klingt schräg. Geht’s nicht praktischer?

Wenn ich an Haltung denke, dann höre ich in mich, lausche dem guten Gefühl in mir und ich frage mich: Was ist Deine innere Grundeinstellung, Deine Gesinnung? Was ist Dein Denken und welche Handlungen entstehen daraus?

Wenn ich an Menschen denke, mit denen ich mich gerne umgebe, dann wird mir warm ums Herz. Und ich weiß mittlerweile woran es liegt: Diese Menschen teilen Werte mit mir, die mir selbst wichtig sind.

Kennst Du Deine Dir wichtigsten Werte?

Damit Du ein Gefühl dafür bekommst, was Deine Haltung und Deine Werte sind, lade ich Dich ein, einen Blick in meine Werte-Welt zu werfen und wie sie sich auf mein Handeln – gegenüber Dir – zeigen.

Los geht’s:

Ein Seminarteilnehmer gab mir mal das Feedback:
„Sandra, Du bist die authentischste Person, die ich je in meinem Leben kennengelernt habe!“

Hui, ich kann Dir sagen, das hat mich ordentlich berührt.

Noch so ein Wort: Authentizität. Lässt sich kaum aussprechen und was steckt eigentlich dahinter?

Dazu lasse ich weitere Seminarteilnehmer zu Wort kommen:

In einer anonymen Feedback-Auswertung las ich:

  • Offenheit und Glaubwürdigkeit ihrerseits boten uns die Basis für offene, vertrauensvolle Kommunikation mit ihr und untereinander.“

Ein Klient schrieb für mich in einem Testimonial:

  • „Als ich Sandra kennengelernt habe, war sehr schnell klar, dass ich einer extrem authentischen Person gegenübersitze. Einer Person die selber viele Höhen und Tiefen am eigenen Leib erfahren hat. Einer Person, die sehr offen, über die damit verbundene Gefühlswelt sprechen kann.“

Mein Fazit:
Bist Du offen und glaubwürdig, sprichst Du über Deine Gefühle, dann bist Du authentisch. Ja, das stimmt schon. Für mich persönlich kommt noch mehr hinzu:

Es ist Vertrauen, Ehrlichkeit, Wertschätzung, Loyalität und Freiheit. Das sind meine 5 wichtigsten Werte. Kann ich sie leben – in meiner Arbeit und in meinem Privatleben – dann bin ich. Dann bin ich echt. Authentisch. Ich fühle mich wohl, ich empfinde Wärme und Glück.

Mit dieser Haltung begegne ich Dir, wenn wir zusammenarbeiten:

1. Mein mir wichtigster Wert ist VERTRAUEN.

Vertrauen steht wirklich ganz oben auf meiner Werte-Liste!

Ich bin ein sehr introvertierter Mensch und ich weiß, dass sehr gesellige oder extrovertierte Menschen, mich beim ersten Eindruck gerne als distanziert, zurückhaltend wahrnehmen.

Wenn dann bei mir ein „komisches Bauchgefühl“ hinzukommt, dann halte ich mich wirklich und bewusst zurück – also mehr noch, als meine Introvertiertheit schon allein dafür tut. Ich bin dann freundlich, ohne überheblich oder besonders einladend zu sein. Ich bin nur noch ruhiger und ich bin vorsichtig. Wir zwei werden nicht gut in Kontakt kommen, ich werde nicht Deine Nähe suchen.

Ich liebe Menschen. Ich gebe Dir ganz viel Vorschuss-Vertrauen, denn Vertrauen funktioniert bei mir einfach so, es stellt sich einfach ein, Du musst dafür nichts getan haben, musst mir nichts bewiesen haben.

Und weil ich so leicht vertrauen kann und in meiner Lebenszeit schon sehr oft nicht auf mein erstes Bauchgefühl gehört habe (weil ich keine Beweise, keine Fakten gefunden habe, weshalb ich diesem einen Menschen nicht vertrauen sollte) – bin ich im Laufe der Zeit einfach vorsichtiger geworden.

Eine Freundin sagte mal sehr echt und authentisch zu mir:

„Sandra, ich weiß, Du liebst die Menschen. Aber wenn es ein A****l*** ist, dann musst Du auf Dich achten!“

Dieser Satz hat bei mir Eindruck hinterlassen. So schützen mich heute meine wirklich gute Intuition (der ich mittlerweile zu 100 % vertraue) und der Satz meiner Freundin. Das ist Selbstfürsorge.

Freiheit pur: Wandern in den Alpen

2. Die FREIHEIT

„Die Freiheit nehm‘ ich mir!“ – so lautete der Slogan in den 1990er Jahren um eine Kreditkarte.

Bei mir hat Freiheit nichts mit Geld zu tun. Geld ist gut, brauche ich für meinen Lebensunterhalt und ist lange nicht das Wichtigste. Und ein Statussymbol schon gar nicht.

Ich nehme mir die Freiheit, nicht jeden Kunden anzunehmen! Nicht um jeden Preis.

So wirst Du nicht mein Kunde:

  • wenn Du Mitglied in einer Sekte bist.
  • Wenn Du schlecht über Homosexuelle redest und gleichgeschlechtliche Paare widerwärtig findest.
  • Wenn Du rechtes Gedankengut hegst oder gar rechtspolitisch aktiv bist.
  • Wenn Du bei mir ein schlechtes Bauchgefühl auslöst und es sich durch eine transparente Kommunikation auch nicht auflöst.

Freiheit bedeutet für mich auch, das zu tun was ich liebe. Deshalb bin ich heute da wo ich bin und schreibe diesen Artikel.

Ich tue das, was ich liebe:

Ich begleite Menschen in einer Lebensphase, in der es ihnen nicht gut geht. In einer Phase, in der Anspannung, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Mutlosigkeit und Hoffnungslosigkeit vordergründig sind. Ich wünsche mir so sehr, dass alle Menschen auf der Welt Freude und Leichtigkeit empfinden können. Ich glaube, wenn dass der Fall wäre, dann wäre die Welt eine bessere. Dafür möchte ich etwas tun. Deshalb tue ich das, was ich tu.

Wenn ich glücklich aus einem Coaching oder von einem Seminar nach Hause komme und mein Mann mich anblickt, dann sagt er ganz oft: „Ich sehe wieder mal, Du bist genau da, wo Du hingehörst.“ Das ist sehr schön aus seinem Munde zu hören, der seit über 20 Jahren mit mir durch alle Höhen und Tiefen gegangen ist. Der, der mich am besten kennt. Mein Mann und mein bester Freund.

3. EHRLICHKEIT

Als ich mich 2017 mit meiner eigenen Positionierung beschäftigt habe, habe ich eine Umfrage gestartet. Zahlreiche Freunde, Familienmitglieder, Kollegen und Geschäftspartner habe ich angeschrieben und sie gebeten, mir folgende Frage zu beantworten:

„Wenn Du an mich denkst, welche 5 markanten Eigenschaften fallen Dir dann spontan ein?“

Mal abgesehen davon, dass ich ganz schön verblüfft war, dass mir alle geantwortet haben, war das Ergebnis folgendes:

  • Ehrlichkeit stand auf Platz 1 – wurde also am häufigsten genannt. Es folgten
  • Offenheit
  • Feinfühlig
  • Kreativ
  • zuverlässig und ebenso häufig genannt
  • zielstrebig, gewissenhaft und strukturiert.

Ich kann nicht unehrlich sein, um zum Beispiel ein bestimmtes Ziel zu verfolgen. Das geht überhaupt nicht einher mit meinen Werten Vertrauen und Loyalität.

Wenn Du mein Klient bist, dann ist Ehrlichkeit absolut sinnvoll!

Wäre ich nicht ehrlich, dann würde ich Dir Deine Chance auf Veränderung und Weiterentwicklung verwehren.

Bevor wir zusammenarbeiten, hole ich mir bei Dir die Erlaubnis ab, dass ich während des Coaching-Prozesses immer direkt – und dabei konstruktiv – sein darf. Du sollst ja auch wissen, worauf Du Dich einlässt. Ich bin dabei die Letzte, die Dir ungefragt irgendetwas an den Kopf werfen würde. Nein. Ich bin ehrlich, wertschätzend, formuliere meine Beobachtungen behutsam, ohne zu bewerten.

Sandra Liane Braun spricht über den Wert Ehrlichkeit.

Ehrlich erlebst Du mich auch auf diesem Blog, als Coach (wenn wir zusammenarbeiten) und als Trainerin in Seminaren. Was ich schreibe und an Dich weitergebe, habe ich erlebt, ausprobiert, getestet, gefühlt. Ich bin Expertin für Stressreduktion und Burnout-Prävention. Wer wäre ich, wenn ich Dir erzählen wolle, dass ich mich nie und nimmer gestresst fühle? Weil ich doch alles weiß und alles kann. Nein – ich bin nicht perfekt und strebe es auch nicht an.

BEVOR Du überhaupt mein Kunde wirst, und wir uns zu einem Kennenlerngespräch treffen, dann stelle ich mir selbst ganz ehrlich die Fragen:

  • Kann ich Dir helfen? Wenn ich diese Frage mir „JA“ beantworten kann, dann bin ich mir sicher, dass ich Dir bei Deinem Anliegen helfen kann.
  • Will ich Dir helfen? Wenn Du mir nicht sympathisch bist, nützte es weder Dir noch mir, dass Du mein Kunde bist. Dann ist die Antwort „nein“. Wenn ich mich in unserem Gespräch richtig wohl fühle, ein gutes Bauchgefühl habe und Dich auf Anhieb mag, dann ist die Antwort „JA“.
  • Darf ich Dir helfen? Wenn ich den Eindruck habe, dass in Deiner Situation, eine Therapie für Dich hilfreicher wäre, auch dann ist die Antwort „nein“. Dabei hilft mir meine Erfahrung in der Krankenpflege und mein Fortbildungskurs zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Als Coach arbeite ich nicht therapeutisch.

Ehrlich erlebst Du mich in den Blogartikeln – persönlich, ohne dabei zu privat zu werden. Ich gebe Persönliches von mir Preis und behalte mir die Freiheit, mein Privatleben privat zu lassen. Dazu gehören mein Mann, meine Geschwister, meine Eltern, meine Freunde.

4. WERTSCHÄTZUNG

Wertschätzung empfinde ich als ein Geschenk. Ich schätze es zum Beispiel wert, wenn mir jemand seine Zeit schenkt – wofür auch immer.

Du erfährst Wertschätzung durch mich,

  • in dem ich Dir sehr genau und empathisch zuhöre. Ich schenke Dir viel Geduld und Ruhe.
  • In dem ich das, was Du sagst, nicht bewerte und Dich nicht einfach in eine Schublade stecke.
  • In dem ich in einer Coaching-Sitzung nicht pünktlich auf die Minute das Coaching beende, sondern für mich genau prüfe, ob Du Dich gerade in einem guten Prozess befindest und Dir ein wenig mehr Zeit gerade sehr weiter hilft. Dennoch halte ich die Zeit gut im Blick, damit wir fokussiert und zielorientiert arbeiten und der Prozess nicht verwässert.
  • In dem ich Dir keine schlauen Ratschläge gebe, sondern Dir helfe, dass Du für Dich die Lösung findest, die DIR (und zwar nur Dir) guttut.
  • In dem ich immer gut vorbereitet in unsere Coaching-Sitzung komme.
  • In dem ich Dich immer wieder auch frage, welches Thema Du gerade vordergründig bearbeiten möchtest. Das muss nicht das sein, von dem ich denke, dass es gut für Dich wäre (denken, interpretieren und vermuten kann ich viel. Wissen kann ich nur, wenn ich Dich konkret frage).

5. LOYALITÄT

In meinem letzten Angestellten-Job sagte mal ein Dienstleister zu mir: „Frau Braun, Sie sind die loyalste Mitarbeiterin, die ich je kennengelernt habe.“ Das meinte er ehrlich und wertschätzend und es hat mir viel bedeutet.

Sein Feedback hat mich berührt. Mir war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst, dass die Loyalität zu meinen wichtigsten Werten gehört. Danach ist sie mir immer häufiger begegnet.

Wenn Menschen meine Loyalität in Frage stellen, bzw. es sich für mich so anfühlt, dann verletzt mich das sehr.

Kennst Du das?
Jemand sagt etwas oder tut etwas, was Dich so richtig „anfrisst“, du spürst Wut und Ärger und bist verletzt oder gekränkt. Das ist eine gute Gelegenheit zu prüfen, WAS konkret dich da so berührt. Dabei gilt es NICHT darauf zu schauen, was der/die Andere Böses gesagt oder Schlimmes getan hat, sondern WAS DARAN Dich so stört. Du wirst die Antwort ganz sicher in Deinen Werten finden.

Zu guter Letzt:

Mein Persönlichkeitsprofil (der „LINC Personality Profiler“, für den ich auch zertifiziert bin) beschreibt mich vom Charakter her als „Die kooperative Introvertierte“.

Das heißt, dass ich Kooperation und Netzwerk dem Wettbewerb vorziehe. Und hier ist besonders erwähnenswert, dass ich mit Kollegen zusammenarbeite, die für mich zur Familie geworden sind: Die „WTM-Familie“.

Du fragst Dich, was das jetzt mit Haltung zu tun hat?
Für mich sehr viel, denn mit diesen Kollegen haben wir intensiv über Haltung gesprochen, denn der Claim der WTM Management Consulting GmbH, bei der ich freie Partnerin bin, lautet: „Haltung und lebendige Professionalität“.

Und was steckt hinter diesem Claim mit dem Begriff Haltung? Die Geschäftsführer und die freien Partner „Schauen mit Respekt und Neugier auf die Einzigartigkeit der Kultur und des Lebensentwurfes ihrer Kunden.“ Und das ist gelebte Kultur und gelebte Haltung. Keine „toll formulierte Philosophie, die sich gut auf der Website macht“ – nein, hier ist das echt. Hier fühle ich mich wohl – mit ganz feinen Kollegen. Hier erlebe ich Herzlichkeit und Wertschätzung. Ich kann meine mir wichtigen Werte aktiv leben und bekomme meine Bedürfnisse nach Vertrauen, Ehrlichkeit, Wertschätzung, Loyalität und Freiheit erfüllt.

Für Dich

Am Anfang des Artikels schrieb ich, dass Du während des Lesens gleichzeitig in Deine eigene Werte-Welt blicken und Deine persönliche Haltung reflektieren kannst. Konntest Du? Sind Dir Werte begegnet, die Deinen gleich oder ähnlich sind?

Hier sind die Fragen, die Du Dir stellen kannst – in ein paar stillen Minuten. Lausche in Dich hinein und fühle:

  • Wann wird Dir warm ums Herz? Welche Menschen umgeben Dich dann? Was macht sie besonders? Was geben sie Dir?
  • Was stört dich kolossal im Kontakt mit anderen? Was verrät das über Dich?
  • Was ist Deine Grundeinstellung?
  • Was ist Deine Gesinnung?
  • Was ist Dein Denken, Dein Handeln, Dein Fühlen?
  • Welche Handlungen entstehen daraus?

Abschließend…

Verzeih mir den Titel „So wirst Du nie mein Kunde!“ Das klingt hart.

Ob Du mein Kunde bist, entscheidest zuerst mal Du selbst! Wenn Du schon länger meine Blogartikel liest, dann kennst Du mich schon ein wenig und: Du bist immer noch hier ;-) Das freut mich.

Nach diesem Artikel wirst Du mich vielleicht noch ein bisschen besser kennen – entweder du fühlst Dich wohl, oder Du bist abgeschreckt. Wenn Du abgeschreckt bist, dann bist Du nicht mein Kunde. Dann passen wir beide nicht zusammen und Du findest einen anderen Menschen, der Dich gut begleiten wird. Wie gesagt – ich sehe mich nicht im Wettbewerb, sondern eine Coach unter Mitbewerbern.

Herzliche Grüße

Sandra

PS:
Und falls Du wirklich über eine Zusammenarbeit nachdenkst, dann melde Dich gerne zu einem kostenlosen Kennenlerngespräch: kontakt@sandralianebraun.de

PPS:
Anna Koschinski – Webtexterin, Bloggerin und Schreibcoach – hat eine Blogparade ins Leben gerufen: Haltung, Werte und Wirkung im Business
Mit ihrem eigenen Artikel hat sie mir so sehr aus dem Herzen gesprochen, dass mir sofort klar war: Ich will auch über meine Haltung schreiben. Und das ist mit diesem Artikel geschehen :-)

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