Letzte Aktualisierung 11. März 2021

 „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!“ Kinderkram! So funktioniert das Leben nicht! Das Leben ist kein Wunschkonzert und Pippi Langstrumpf nur ein Kinderfilm. Waren das gerade deine Gedanken? Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

„Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!“ so heißt die Blogparade von der Technikelfe und als ich davon las, hatte ich in der nächsten Millisekunde das Lied von Pippi Langstrumpf im Ohr… und schmunzelte. Dies ist mein Beitrag für Sara Menzel-Bergers Blogparade.

Mal angenommen – nur so eine Idee – du könntest dir die Welt so machen, wie sie dir gefällt. Damit du ein Leben leben kannst, das dich wirklich glücklich macht!

Was wäre dann anders?

„Welt“ steht für mich hier als Metapher und ich möchte die „Welt“ durch das „Leben“ ersetzen.

Wie würde dein Leben aussehen?

Und wenn wir von deinem Leben sprechen, dann sind das meistens ganz bescheidene Wünsche, wie ich sie stets von meinen Kunden höre. Die sagen nämlich:

Ich möchte

  • Gelassenheit im Alltag.
  • Zeit für mich.
  • Innere Ruhe.
  • Nicht mehr so gehetzt sein.
  • Ein Job, der mir wirklich Spaß macht.
  • Ein Partner/eine Partnerin, mit dem/der ich glücklich bin.
  • Mal wieder richtig lachen können.
  • Herausfinden, was das Leben überhaupt für mich bereithält.
  • Freude und Glück empfinden können.
  • Leichtigkeit.
  • und viele andere Wünsche.

Einer meiner Kunden sagte mal zu mir „Sandra, ich habe das Gefühl, ich mache nichts aus dem Leben, das mir geschenkt wurde. Ich vergeude meine Zeit.“ Ein erfolgreicher Mann Mitte 40. Eine Stimme in mir rief: Das darf nicht sein!

Genau! Das darf nicht sein!

Lebst du dein Leben?

Manche Menschen denken mehr über das Leben nach, als im Leben zu sein

(Dr. Dicken Bettinger)

Von 45 Jahren Leben habe ich mindestens 30 Jahre im Gedankenkarussell verbracht. Jede Lebensphase hat seine eigenen Themen mitgebracht. Das Leben war schwer und anstrengend.

Um das zu ändern habe ich mich jahrelang mit meiner Persönlichkeit beschäftigt. Um ein besserer Mensch zu werden. Um Freude und Leichtigkeit zu finden. Und wenn ich sie gefunden habe, ist irgendetwas in meinem Leben passiert, das mir die Beiden wieder genommen hat. So glaubte ich…

Stopp! Hier liegt das Missverständnis:

Niemand nimmt dir deine Freude, dein Glück.

Niemand nimmt dir deine Gelassenheit und deine innere Ruhe.

Niemand – außer du selbst.

„Das stimmt nicht! Hätte er mich nicht verlassen, dann wäre ich jetzt noch glücklich!“
oder
„Das stimmt nicht! Würde mein Chef sein Versprechen halten und xyz tun, dann hätte ich keinen Stress mehr!“

Ich verstehe dich, wenn du diese, oder ähnliche Sätze sagst. Ich habe das auch lange geglaubt. Und mit diesen Gedanken (und anderen Gedanken) habe ich mich in zwei Burnout bugsiert und an meinem Stress festgehalten. Irgendwann habe ich verstanden, dass Freude, Glück und Leichtigkeit bereits in mir sind – mal ganz zu schweigen von der Liebe. Ich wollte sie „frei räumen“, den Keller entstauben – und habe in meiner Vergangenheit gewühlt. Mann, mann war das anstrengend.

Hier ist das Ding:

So lange du andere für dein Glück verantwortlich machst, wirst du unglücklich sein!

So lange du äußere Umstände dafür verantwortlich machst, dass du gestresst bist, wirst du gestresst sein!

Wenn du im berühmten HIER UND JETZT sein möchtest, was machst du dann mit den Gedanken, die in deiner Vergangenheit wühlen? Und was machst du mit den Gedanken, die dir die Zukunft voraussagen wollen?

Du hörst ihnen zu! Du glaubst das, was deine Gedanken dir den ganzen Tag einreden. Und am Ende des Tages fühlst du dich wieder gestresst, nicht gut genug, frustriert. Du bist traurig oder wütend und zweifelst an dir.

Glaube nicht, was deine Gedanken dir ständig ein- und ausreden.

Wenn du jetzt denkst: So einfach soll es sein? Kann gar nicht sein! Dann verstehe ich dich. Und ja: So einfach ist es.

Bevor ich das verstand, habe ich mich unter anderem damit beschäftigt:

Was ist mein Warum im Leben?

Hast du dir die Frage auch schon mal gestellt? Was ist eigentlich mein Warum? Warum bin ich auf dieser Welt? Was ist meine Aufgabe? Eine typische Sinnfrage. Und es ist gar nicht so schlecht, sich diese Frage mal zu stellen.

Falls du mein Buch gelesen hast, hast du meine Frage (auf der Suche) nach dem Warum schon kennengelernt. Hier ist sie nochmal:

Wie stelle ich mir mein Leben vor? Ein Leben, in dem ich die Freiheit habe, all das zu tun, zu sein und zu haben, was ich mir je gewünscht habe?

(Hal Elrod, Miracle Morning)

Die Antworten, die ich damals gefunden habe, waren sehr wichtig für mich und haben mir einen neuen Fokus geschenkt.

Und dann…?

Du kommst dir ein Stück näher, du findest etwas Neues über dich heraus. Vielleicht stellt sich Freude ein. So ging es mir. Und immer wieder schaffte ich es nicht im Hier und Jetzt zu sein. Dann war auch die Meditation nicht mehr hilfreich… denn dafür musste ich immer etwas tun. Ich musste mir Zeit nehmen. Und wie oft höre ich von Menschen den Satz „Dafür habe ich keine Zeit!“ – wofür auch immer. Es geht ja auch nur um dein Leben. Um deine Lebenszeit.

Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.

(Cicely Saunders)

Dir selbst ein Stück näher kommen ist wunderschön. Damit machst du dir deine Welt – dein Leben – schon etwas mehr so, wie sie dir gefällt.

Lebe!

Ich habe mir meine Welt nun so gemacht, wie sie mir gefällt!

Jeden Tag, jeden Moment mache ich mir meine Welt, wie sie mir gefällt. Mir gefällt die Welt – mein Leben – wenn ich so viel Freude, Liebe, Wärme und Glück wie nur möglich empfinde.

Gelingt mir das jeden Moment und jeden Tag? Nein. Das wäre gelogen und ich glaube, dass das auch nicht natürlich wäre. Was mir jedoch gelingt, sind die 4 Kleinigkeiten, die auch du lernen kannst:

4 Kleinigkeiten, die du fürs Leben lernen kannst:

Sei dir in jedem Moment darüber bewusst, dass du denkst.

Sei dir darüber bewusst, dass du gerade an etwas aus der Vergangenheit oder Zukunft denkst, wenn du dich schlecht fühlst: Sorgen, Unsicherheit, Frust, Ärger, Wut…

Sei dir darüber bewusst, dass du die Vergangenheit nicht ändern kannst und die Zukunft nicht voraussagen kannst.

Sei dir darüber bewusst, dass du deine Realität gerade in deinen Gedanken erzeugst.

Und worüber du dir ebenso bewusst sein darfst:

Dein Wohlbefinden, deine Freude, die Liebe und alles was du dir wünschst um in deiner Welt glücklich zu sein, ist in dir. Du wurdest damit geboren und du kannst sie wiederentdecken.

Antoine de Saint-Exupéry schrieb in „Der kleine Prinz“:

„Man sieht nur mit dem Herzen gut.“

(das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar).

Ja – du siehst nur mit dem Herzen gut!

Dein Herz, deine Intuition, dein Bauchgefühl, deine innere Weisheit – sie wissen, was wirklich gut für dich ist. Wie dein Leben sein soll, dass es dir gut geht. Sie sind dein Leben.

Wenn du also eine Welt haben willst, wie sie dir gefällt, dann hör auf dein Herz, anstatt auf deine Gedanken. Und dann mach‘ sie dir „widdewidde wie sie dir gefällt“!

Herzliche Grüße

Sandra

PS:
Wenn ich eine Sache richtig gut kann, dann ist es diese: Menschen zu ihrem Herz, ihrer Intuition und ihrer inneren Weisheit zurückzuführen und zu lernen ihnen zu vertrauen.

Dein Leben darf leicht sein.

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